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Zwetschgen

Servicerezept: Pumpernickel-Eis auf Zwetschgen-Ingwer-Röster

Dieses geniale Rezept konnten wir aus Platzgründen leider nicht im Buch vorstellen. Daher zeigen wir es hier und bedanken uns herzlich bei Daniel Engelhardt, dem Küchenchef des Factory Hotels in Münster, der den Klassiker der „Münsterländer Quarkspeise“ völlig neu interpretiert und uns für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat, damit es jeder zuhause nachkochen kann. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Dessert bei einem Besuch in Münster direkt vor Ort zu probieren!

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Sauerampferdip

Rezept(e) der Woche :: Grüne Dips von Alain Ducasse

Ausgedehnte Grillpartys mit Freunden sind zwar momentan nicht angesagt, aber mit der Familie, oder zu zweit, kann man es sich ja – je nach Teilnehmern auch mit Abstand – zumindest gemütlich machen. Mit dem Kochblogger Jens von Kochhelden.TV hat Jule ein paar wirklich grüne Dips live nachgekocht. Die Rezepte – und wie das alles so war – gibt’s jetzt hier nachzulesen.

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Meze #genusstrotztkrise Falafel

Wibke Ladwig :: Social Media Ranger :: Falafel mit Bulgur-Salat

Unser Wochenendbeitrag kommt aus der Heimbüroküche von Social-Media-Rangerin Wibke Ladwig. Wie sie so als Home-Office-Erfahrene und Kreative die Zeit momentan so erlebt, erzählt sie uns im Interview bei #genusstrotztkrise . Und sie hat – als professionelle Frei-Schnauze-Köchin – ein orientalisches Gericht aus einem Hädecke-Buch im Gepäck!

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Minimalismus-Frittata Sophia Schillik

Sophia Schillik :: Journalistin, Kochbuchautorin und Fotografin :: Frühlingsfrittata

Es gibt so Bücher, die hätte man selbst gerne gemacht. Die „Minimalismusküche“ von Autorin, Fotografin und Food-Allroundtalent Sophia Schillik gehört definitiv dazu. Sie beantwortet uns heute, wie sie mit der, insbesondere für Solounternehmer, schwierigen Situation derzeit umgeht. Und hat für #genusstrotztkrise ein tolles Frühlingsrezept parat.

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Ute Vogel :: Grafikerin und Social-Media-Autorin :: Linseneintopf

Bei #genusstrotztkrise stellen wir euch heute Ute Vogel im Interview vor. Unsere Liebe zum Genuss verbindet uns genauso wie die Liebe zur Kreativität und ich finde ihre Projekt, bei denen sie das Thema Essen in einen Kontext zur Kunst und weiteren Spielarten stellt (kurz gefasst), sehr beachtenswert. Dass sie nun auch mal ein Rezept postet, ist allerdings eine echte Premiere!

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Angela F. Endress :: Fotografin, Bloggerin und Autorin :: Mississippi Mud Cake

Wir sammeln aus allen Genussbereichen Beiträge für #genusstrotztkrise und diese Woche steht ganz im Zeichen dieser Aktion. Es wird Beiträge geben aus Kultur, Kunst und Verlag. Natürlich immer mit einem passenden Buchtipp aus dem unabhängigen Buchhandel. Die Reihe in dieser Woche eröffnet Fotografin, Bloggerin und Autorin Angela Francisca Endress mit einem Rezept aus den USA.

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#genusstrotztkrise

Für die kommenden Wochen starten wir eine Aktion unter dem obigen Hashtag. Wir wollen damit Selbständigen und Freiberuflern, die es derzeit besonders trifft, vorstellen, Buchtipps und Rezepte teilen, die uns in diesen Zeiten vielleicht besonders gut tun. Denn ein gutes Essen beruhigt die Seele.

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regio-tv zu Gast bei Hädecke :: Rezept Nr. 1: Chicorée in Schinken

Wir hatten im Dezember das große Vergnügen, dem Team von regio.tv für die Region Böblingen zwei gesunde Gerichte für die Winterzeit vor laufender Kamera vorzustellen. Im Ladengeschäft von »Live your Food« im Nachbarort Merklingen hatten wir uns dafür auch die beste Atmosphäre ausgesucht. Heute stellen wir euch Rezept Nummer 1 von Alain Ducasse vor, das wir nachgekocht haben. Morgen folgt Winterrezept Nummer 2.

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Das etwas andere Rezept – sechs Studierende und ein Verlag

In eigener Sache: Ab morgen twittern hier vor allem die Studenten der #lernagentur der @onkomm Darmstadt! #freundlicheuebernahme #nachwuchs

– Hädecke Verlag @haedecke auf Twitter

Mit diesem Tweet vom 06. Juni 2017 starteten wir mit den Studierenden der Hochschule Darmstadt einen Testlauf. Was genau es damit auf sich hatte und wie die Studierenden die Zusammenarbeit mit dem Hädecke Verlag erlebt haben, erfahrt ihr heute – in Form eines etwas anderen Rezepts!

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Was macht die kubanische Küche wirklich aus? Findet es heraus!

Kulinarische Highlights aus Kuba

Kuba – ein Reiseziel wie kein anderes! Sonne, weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer stehen im Kontrast zur pulsierenden Hauptstadt Havanna. Schon der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway verliebte sich in die Insel und lebte – trotz stetiger Rastlosigkeit – über 20 Jahre hier. Doch auch das kubanische Essen hat Einiges zu bieten. Der Markt an kubanischen Kochbüchern boomt: Doch was ist dran an den vielen Geschichten, die um die kulinarischen Highlights des Inselstaats erzählt werden? Im heutigen Blogpost wollen wir dieser Frage nachgehen und auch die Hintergründe der kubanischen Küche beleuchten.

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Liebe geht durch den Magen :: Die Session auf der re:publica

Rund eine Woche ist es nun her, dass sich das Netz in Berlin zusammenfand, um die elfte re:publica zu zelebrieren, sich auszutauschen und das größte digitale Klassentreffen zu feiern. Für mich war es die fünfte Konferenz an der Spree und in diesem Jahr erstmalig mit einer Session. Und zwar mit einem echten Herzensthema: Foodblogs.

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Was essen auf der Messe?! Sandwich vegetarisch

Unsere Reihe #wasessenaufdermesse haben wir mit einigen Protagonisten aus der Buchbranche und Foodbloggerszene zum Messeauftakt am Mittwoch – bzw. für uns schon am Dienstag – gefüllt. Unter anderem mit Stimmen von BuchMarkt, dem Börsenblatt, vom Reclam Verlag oder Dorling Kindersley, von Foodbloggern wie Britta von Glasgeflüster oder Tobias alias dem Kuchenbäcker. Heute gibt es wie versprochen, die vegetarische Variante vom Mitnahme-Klassiker schlechthin: dem Sandwich.

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Was essen auf der Messe?! Sandwiches, ein Klassiker für unterwegs

Zwei weitere Foodbloggerinnen haben wir vergangenes Jahr vor die Linse bekommen. Johanna von My tasty little Beauties und Andrea von Zimtkeks & Apfeltarte. Beide waren sich ziemlich einig, was den Wunsch beim Mittagessen anging. und für alle, die sich diesen Wunsch direkt zuhause erfüllen, oder sich ein Messevesper packen wollen, haben wir ein passendes Rezept aus einem unserer Bücher herausgesucht.

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Was essen auf der Messe?! Jetzt haben wir den Salat!

Wir konnten vergangenes Jahr unter anderem Britta von Glasgeflüster interviewen, die einen Salat für unterwegs empfiehlt. Das Rezept aus „Trifles“ ist zwar kein klassischer „salad in a jar“ aber auf jeden Fall eine sehr nahhafte Alternative, die man super vorbereiten und auf die Buchmesse als Besucher mitnehmen kann.

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Was essen auf der Messe?! Tipps gegen das Magenknurren auf der Buchmesse #fbm16

Auf Youtube startet derzeit eine kleine Serie für die optimale, kulinarische Buchmessevorbereitung. Zum heutigen Interview präsentieren wir euch hier auch das passende Rezept von Claudia Feldtenzer, die die Presse bei Reclam leitet und Jule erzählt ein wenig über die Selfie-Videos aus dem letzten Jahr.

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Nachgekocht: Die japanische Küche

Ich fühle mich wie eine Zeitreisende. Eben war ich doch noch in Japan unterwegs! Wie kann es sein, dass ich jetzt schon seit über einer Woche wieder zurück in Berlin bin? Die letzten Tage vergingen jedenfalls wie im Zeitraffer, so als ob ich in eine Zeitmaschine gestiegen wäre. Zum Glück erleichtert mir das Kochbuch „Die Japanische Küche“ das Heimkehren und versüßt mir noch dazu mein Wochenende mit einem Rezept für japanischen Obstsalat.

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The stars look different today … · Rezept für Bowie-Fans

Die Woche begann in musikalischer Hinsicht sehr traurig. David Bowie ist kurz nach Veröffentlichung seines neuen Albums „Blackstar“ im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben. Seine Musik und sein gesamtes künstlerisches Werk haben mehrere Künstler und Generationen geprägt, seine Schauspielkunst und Begabung fürs Musical setzte er noch als Sahnehäubchen auf sein Schaffen obenauf. Ganz abgesehen von seinem Einfluss als Stilikone und leichtfüßiger Genderseiltänzer. Wie er all das geschafft hat, bleibt mir ein Rätsel.

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Nachgekocht: Buletten, Köfte, Falafel & Co.

Während der Weihnachtszeit fühlt sich alles runder an als sonst: An jeder Ecke entdecke ich glitzernde Christbaumkugeln und Schneebälle, die sich in der Schaufenster-Dekoration der Kaufhäuser türmen, Weihnachtsmänner die sich ihre kugelrunden Bäuche halten und in den Wirtshäusern wird ein Gänsebraten am nächsten mit großen dampfenden Knödeln serviert.

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Nachgekocht: Indonesisch Vegetarisch

Da bin ich wieder! Zurück von meiner kulinarischen Entdeckungsreise durch die Welt.

Kleiner Reisejahresrückblick gefällig? Gleich im Januar bin ich mit meiner Freundin Luisa auf den Azoren von Insel zu Insel gehoppt. Unser Flug ging über Lisboa, die schöne Stadt am Tejo, in der ich von jetzt auf gleich mein Herz verloren habe. Liebe auf den ersten Blick nennt man das auch. Deswegen bin ich gleich im März noch mal dort gewesen, um es wiederzufinden.

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Nachgekocht: Harissa-Geflügel-Kebab

Dieses Buch darf bei keiner Grillsession fehlen. Punkt. Denn keines der Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, gab es bisher nur einmal. Was sicherlich auch an der genialen Kochbuch-Autorin Ghillie Başan liegt. Die scharfen Auberginen von Seite 54 sind inzwischen Standard bei meinen Grillsessions und haben sogar schon Auberginenzweifler überzeugt. Für das Menü des Monats hab’ ich die Harissa-Geflügel-Kebabs mit Orangen und eingelegter Zitrone getestet. Und was soll ich sagen – das war nicht das letzte Ma(h)l.

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Nachgekocht: Gazpacho mit Zitrusfrüchten

Meine erste Begegnung mit diesem Gericht ist schon ein paar Jahre her. Was klingt, wie der Beginn eines klassischen Witzes, hat sich wirklich so zugetragen: In einer verlassenen Hütte mitten in der spanischen Extremadura, ohne Strom oder fließend Wasser, rührten ein Spanier, zwei Franzosen und drei Deutsche aus einigen Zutaten – unter anderem auch frischen Eiern, quasi direkt dem Huhn unterm Hintern weggeklaut – eine nahrhafte und einfache, gute Suppe zusammen. Kulinarische Völkerverständigung par excellence und ein einfacher und dennoch so eindrücklicher Genuss. Zu der Zeit war es zwar nicht ganz so heiß wie derzeit hier, aber die Region ist, wie der Name schon sagt, bekannt für ihre extremen Wetterbedingungen. Im Sommer ist die Gazpacho dort, wie auch in ihrer Herkunftsregion Andalusien, eine gern gesehene Mahlzeit.

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Nachgekocht: Orangen-Zitronen-Granité

Vor einiger Zeit haben wir für euch einige Rezepte aus unseren Büchern ausgesucht. Die neue Serie, die wir beginnen wollen nennt sich „Menü des Monats“. Im Monat Juli dreht sich alles um Zitrusfrüchte. Und wie das im Leben so ist, ist unser erster Gang natürlich das Dessert ;) Vergangenes Wochenende habe ich gleich zwei Granités aus dem quadratischen Buch „Eis“ von Sunil Vijayakar ausprobiert. Das Büchlein haben wir zwar schon ein paar Jahre im Programm, aber die Rezepte sind wahnsinnig simpel und gut, vor allem weil man sie auch gänzlich ohne Eismaschine umsetzen kann (so ein dolles Ding besitze ich nämlich leider noch nicht).

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Nachgekocht: Grüne Smoothies & Desserts mit Wildpflanzen

GASTBEITRAG von Kornelia Bille

Heute möchte ich euch unsere neue Gastautorin vorstellen: Kornelia, meine Mutter, wird in Zukunft gelegentlich für die Nachgekocht-Rubrik aus den Hädecke Büchern kochen. Ich freu mich riesig, dass sie dabei ist – von ihr und meiner Oma habe ich das Kochen gelernt, sie hat mich zur Hedonistin erzogen! Das Bild unten zeigt uns beide vor etwa 26 Jahren. Pures Mutter-Tochterglück!

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Nachgekocht: matcha

Es ist schon ein alltägliches Ritual geworden: Morgens, wenn ich ins Büro komme, gehe ich zuallererst in unsere Küche, hole mir eine Schale aus dem Schrank und schlage mit einem Chasen leuchtendes Grünteepulver mit 80 Grad heißem Wasser zu Schaum. Diese kleine Matchatee-Zeremonie hat fast etwas meditatives und der Genuss des feinen Teearomas belebt meine Lebensgeister.

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Nachgekocht: Trifles

Als ich neulich bei meiner Bürofreundin Minami zum Okonomiyaki-Abendessen eingeladen bin, wird mir der Dessert-Part zugeteilt. Nach den fabelhaften japanischen Pfannkuchen soll es schließlich einen süßen Abschluss geben. Ich brauche also ein Dessert-To-Go, das ich einmal quer durch Berlin transportieren kann ohne dass es an Attraktivität verliert …

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Natur & Genuss: Adventsgewinnspiel zum 4. Advent

Unsere letzte Adventsverlosung haben wir zur Weihnachtsverlosung ausgebaut. Dieses Mal führt uns die Schlehe sozusagen heim ins „Ländle“. Denn rund um Weil der Stadt, wo unser Verlag seinen Firmensitz hat, wachsen jede Menge Schlehen. Und der Ort liegt auch bezeichnenderweise im Heckengäu (http://de.wikipedia.org/wiki/Heckengäu). Noch mehr Schlehen gibt es dann vielleicht nur noch rund um Calw im sogenannten Schlehengäu.

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Nachgekocht: Original Fränkisch

Als ich neulich mit knapp 25 lustgetriebenen Foodbloggern auf kulinarischen Missionen durch Franken getourt bin (wieso, weshalb, warum kann hier und hier gelesen werden), stehe ich am frühen Morgen in der Metzgerei des Naturmetzgers Martin Seefried im fränkischen Abenberg. Mir ist noch ein bisschen schwummrig von der letzten, nie enden wollenden Nacht und den vollen Weingläsern im Essigbrätlein, aber meine Kumpanen und ich werden gleich ein Schwein zu Wurst verarbeiten.

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Natur & Genuss: Adventsgewinnspiel zum 3. Advent

Habt ihr alle schon euren Weihnachtsbaum besorgt oder plant es noch? Vielleicht habt ihr ja auch einen schönen Adventskranz aus Nadelbaumzweigen auf dem Tisch stehen. Oder einen schönen Kiefernzweig samt Weihnachtsschmuck in einer großen Vase, so wie wir das häufig zu Hause haben. Aber könnt ihr euch das auch auf dem Teller als essbare Wildpflanze vorstellen?

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Natur & Genuss: Adventsgewinnspiel zum 2. Advent

Diese Woche habe ich im Stuttgarter Nordosten, unweit der Calendula-Kräutergärten massenweise blühende Gänseblümchen auf den Wiesen entdeckt. Der milde November macht’s möglich! Das Gänseblümchen zählt zwar auch zu den immergrünen Pflanzen, aber dass man neben den Blättern auch derzeit noch die Blüten ernten kann ist doch eher ungewöhnlich.

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Natur & Genuss: Adventsgewinnspiel zum 1. Advent

Eine Verlosung im Winter mit Büchern über essbare Pflanzen? Wer sich jetzt am Kopf kratzt – es gibt mehr immergrüne Pflanzen, als man denkt. Natürlich ist der Tisch draußen in der Natur ab März und vor allem im Sommer reicher gedeckt, aber ich fand es beim letzten Spaziergang im Wald mit Markus Strauß schon erstaunlich, was man derzeit noch so alles findet…

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Nachgekocht: Tatar

Aus der Lust heraus, endlich sein eigenes kleines Ding zu betreiben, entschloss sich der Autor dieses ungewöhnlichen kleinen Buchs Jean-Guillaume Dufour eines Tages, seinem langweiligen Job den Rücken zu kehren um ein Restaurant in Paris zu eröffnen. Als bekennender Fan des französischen Kultfilms Mein Onkel, der Gangster von 1963, nannte er es Les Tontons (Onkelchen) und serviert dort nur Rohes. Mittlerweile zählt er mehrere Restaurants zu seinem Tatar-Imperium, die einzigen in Paris, die sich auf Tatar spezialisiert haben.

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Nachgekocht: Veggie Burger

Burger – der Inbegriff des amerikanischen Fast Foods. Schnell, billig, funktional – das hat für mich nicht’s mit Essen zu tun. Wo bleibt da die Zeit für Genuss, wo bleibt die Wertschätzung unserer Lebensmittel? Ja, wo bleibt die Wertschätzung unser Gesundheit, unseres eigenen Lebens? Tatsächlich gibt es auf dieser Welt sehr viele Menschen die glauben nicht genug Zeit zu haben, um zu essen. Verrückt! Noch verrückter ist, dass ihnen auch die Zeit fehlt um grandiose Artikel wie z.B. diesen zu lesen. Bei so wenig Wertschätzung und so wenig Würde, vergeht mir der Appetit.

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Nachgekocht: Weiberwirtschaften Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg war ich in meinem Leben selten, aber nun mache ich mich auf zu einer kulinarischen Reise in’s Ländle, zwischen Odenwald, Schwarzwald und Bodensee zu den „Refugien für Leib und Seele“ und 3 von den 30 Wirtinnen und ihren Lieblingsrezepten. Aber wie komme ich da hin? Beim Stichwort „schwäbisch“ kommt mir ein Lied in den Sinn, das mir früher mein Opa vorgesungen hat und mir wegen des eigenwilligen Dialekts in Erinnerung ist:

„Auf dr schwäbsche Eisebahne gibt’s gar viele Haltstatione,
Schtuegert, Ulm ond Biberach, Meckebeure, Durlesbach.
Rulla, rulla, rullala…“

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Nachgekocht: Vegetarische Tajines & Couscous

Die Liebe zur marokkanischen Küche ergriff mich mit zarten 16 Jahren, als ich mit meiner Mutter im Frankreichurlaub um bunt verzierte Geschirrstapel schlenderte und mir meine ersten Suppenteller kaufte, die ihr auch hier auf den Bildern sehen könnt. Der Traum von meinen ersten eigenen vier Wänden fing mit der Kücheneinrichtung an – das war schon damals klar. Meine bunte Eroberung kam dann tatsächlich erst sechs Jahre später zum glanzvollen Einsatz, und gerade weil ich so lange auf den Moment warten musste, liebe ich diese Teller über alles und beschütze sie inbrünstig vor meinem Mitbewohner, der sie immer wieder in die böse Spülmaschine stellt.

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Nachgekocht: Das Marmeladen-Einmaleins

… wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht hat, werden die schönsten Früchte reif, um daraus einen Wintervorrat sommerglühender Glücksmomente anzulegen.

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Und so kommt dieser Neuzuwachs in meinem Kochbuchregal gerade gelegen: Das Marmeladen-Einmacheins von Jeannette Jaster ist eine bezaubernde, kleine Rezeptsammlung mit Basiswissen zur Herstellung von Marmeladen, Konfitüren und Fruchtaufstrichen, guten Tipps zu Zuckersorten und Einmachhilfen und der notwendigen Küchenausstattung ohne viel Chichi. Von puristisch bis raffiniert ist einiges dabei, was Lust auf’s Nachkochen macht. Hauptberuflich Kriminaloberkommissarin, kreiert die Autorin zur Entspannung verführerische Fruchtträume, gerne auch mit Schuss, aber immer mit süßem Happyend. Entzückend!

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Meine Nachkoch-Wahl fiel auf Aprikosen-Lavendel-Fruchtaufstrich, Brombeere royal mit Prosecco und Johannisbeergelee.
Die französischen, sommersprossigen Aprikosen erstand ich auf dem Markt, Lavendel kommt aus Omas Garten. Diese Kombination ist nicht nur farblich ein Gedicht, sondern spricht die Sinne schon bei der Zubereitung an. Beim Zupfen der Blüten und beim Kochen durchlüftet ein unglaublicher Duft die ganze Küche.

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Auch die dunklen, aromatischen Brombeeren kommen aus Omas immer noch liebevoll gepflegtem Garten. In diesem Jahr ist die Ernte auch Dank ihrer Fürsorge besonders üppig, reichlich Südsonne vor dem Spalier hat ihr Übriges dazu getan: die Früchte sehen aus wie gemalt und erinnern an edle Kaviarperlen, zum Kochen fast zu schade. Aber die Kombination mit Prosecco überzeugt mich für die Brombeer-Marmelade und scheint mir ein würdiger Begleiter zu sein. Das Ergebnis ist wahrhaft royal. Umwerfend aromatisch, zum Beispiel auf einem frischen, noch warmen Brioche.

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Die Johannisbeeren habe ich beim Bauern auf dem Feld gepflückt, wo sie mich schon von der Straße aus anlachten. An den Büschen hingen Sie in dicken, prallen Trauben. Dieses ehrliche Rezept überzeugt, es ist simpel zuzubereiten aber ungeschlagen in der Kombination von Aroma und Säure.

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Aber die anderen Sorten verdrehen mir auch den Kopf und warten darauf entdeckt und geerntet zu werden: Feigen-Birne-, Kirsch-Schoko-, Mirabellen-Vanille-Konfitüre und Orangen- Grapefruit-Gelee mit Whisky, was macht als nächstes Lust auf Frucht? Summa summarum ist dieses kleine Büchlein das symphatischste und süßeste 1×1, was mir in letzter Zeit begegnet ist.

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Aprikosen-Lavendel-Fruchtaufstrich

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Zubereitungszeit: 45 Minuten · für 4 Gläser à 300 g

Diesen Fruchtaufstrich bringe ich gern als Gastgeschenk zu Einladungen mit. Er ist nicht nur eine Augenweide, sondern schmeckt auch verführerisch lecker.

Zutaten

1 kg Aprikosen
2 Lavendelzweige
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

  1. Die Aprikosen waschen und abtropfen ­lassen. Dann halbieren, den Stein entfernen und die Fruchthälften in jeweils vier Spalten schneiden. Die Lavendelblüten von den Zweigen­ zupfen.
  2. In einem Topf die Aprikosen mit den ­Lavendelblüten zum Kochen bringen. Dann unter Rühren langsam den Gelierzucker zugeben. Bei großer Hitze mehrere Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununter­brochen rühren. Die Gelierprobe machen: Etwas heißen Fruchtaufstrich auf einen kalten ­Teller geben. Wird er sofort fest, ist der Fruchtaufstrich fertig. Andernfalls noch 1–2 Minuten weiterkochen.
  3. Den heißen Fruchtaufstrich in saubere Twist-off-Gläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckel verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und kalt werden lassen.

Tipp:
Die Lavendelzweige sammle ich am liebsten selbst im Urlaub. Getrocknet eignen sie sich toll für die Zubereitung von Fruchtaufstrichen oder Süßspeisen. Beim Essen denkt man sofort wieder an fröhliche Sommertage im Süden.

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Brombeere royal

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Zubereitungszeit: 40 Minuten · für 4 Gläser à 300 g

Wild wachsende Brombeeren kann man im Spätsommer auch selbst sammeln. Wichtig: Nur reife Früchte pflücken, die sich leicht abzupfen lassen.

Zutaten

900 g Brombeeren
200 ml Prosecco
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

  1. Die Brombeeren putzen, verlesen, ­waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann kurz mit dem Stabmixer ­anpürieren.
  2. Die Fruchtmasse in einem Topf bei großer Hitze unter Rühren aufkochen lassen. Sobald sie Blasen schlägt, den Prosecco angießen.
  3. Unter Rühren langsam den Gelierzucker zugeben. Die Fruchtmasse bei großer Hitze mehrere Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununterbrochen rühren. Die Gelierprobe ­machen: Etwas heiße Konfitüre auf einen ­kalten Teller geben. Wird sie sofort fest, ist die Konfitüre fertig. Andernfalls noch 1–2 Minuten weiterkochen.
  4. Die heiße Konfitüre in saubere Twist-off-Gläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckel verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und kalt werden lassen.

Tipp:
Ich verbinde die Beerenernte gerne mit einem langen Spaziergang und merke mir die Sammelstellen für das nächste Jahr. Die Brombeersträucher haben spitze Dornen, deshalb trage ich immer ein Shirt mit langen Ärmeln und eine lange Hose.

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Johannisbeergelee

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Zubereitungszeit: 1 Stunde · für 4 Gläser à 300 g

Johannisbeergelee ist einer meiner Favoriten, weil es so vielseitig ist. Ich verwende es nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch für Kuchen, Desserts und zum Aromatisieren von dunklen Bratensaucen.

Zutaten

1,2 kg Johannisbeeren
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

  1. Die Johannisbeeren putzen, verlesen, ­waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann die Beeren von den Rispen ­zupfen.
  2. Die Beeren mit etwas Wasser leicht er­hitzen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Das Püree durch ein feines Haarsieb streichen.
  3. Das Fruchtpüree in einem Topf bei großer Hitze zum Kochen bringen. Unter Rühren langsam den Gelierzucker zugeben. Mehrere Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununterbrochen rühren. Die Gelierprobe machen: Etwas heißes Gelee auf einen kalten Teller geben. Wird es sofort fest, ist das Gelee fertig. Andernfalls noch 1–2 Minuten weiterkochen.
  4. Das heiße Gelee in saubere Twist-off-­Gläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckel verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und kalt werden lassen.

Tipp:
Einen schönen Farbeffekt erzielt man, wenn man zunächst ein Gelee aus schwarzen Johannisbeeren kocht und die Gläser zur Hälfte damit füllt. Das Gelee abkühlen lassen und anschließend mit einem Gelee aus weißen Johannisbeeren auffüllen.

 

 

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Das Marmeladen-Einmacheins
Die besten Rezepte vom Marmeladenmädchen
von Jeannette Jaster
Fotos von Ulrich Lindenthal-Lazhar
72 Seiten, 96 Farbfotos, 190 x 190 mm
mattcellophaniertes Hardcover
12,95 € (D), 18,00 Fr. (CH), 13,40 € (A)
ISBN 978-3-7750-0674-3

 

 

ArianeAriane ist Autorin dieses Artikels, sie kocht und fotografiert in freier Mitarbeit für Mizzis Küchenblock neue Rezepte nach ihrer Wahl aus dem Hädecke-Programm.

 

Nachgekocht: cozinha do brasil

Träumen wir noch vom Sommermärchen, oder sind wir schon mittendrin? Die strahlende Sonne haben wir in Berlin heute für einen lauen Fußballsommerabend jedenfalls auf unserer Seite. Jogis Jungs müssen nur noch die Franzosen nach Hause schicken, und das Sommermärchen ist zum Greifen nah.

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Warum denn nicht ein bissschen Träumen? Das machen wir im Land der Dichter und Denker viel zu selten. Ich liebe meine Träume. Wenn ich mich in meiner eigenen Parallelwelt befinde, erfahre ich mehr über meine Wünsche und Sehnsüchte. Träume können provozieren, irritieren, stören und uns die Augen öffnen. Träume können Düsternis in Licht umkehren und uns die Wahrheit zeigen. Träume berühren, sind kraftvoll, schöpferisch und energiegeladen. Ich spüre, was mit mir los ist, was mich bewegt, was möglich sein könnte. Alles ist in Bewegung, und das allein durch meine unbewusste Vorstellungskraft.

Träumen wir also von einem Sieg, träumen wir uns ins Halbfinale!

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Für das Siegeressen reisen wir heute ins Gastgeberland der Fußball-WM. cozinha do brasil – Brasilianische Küche von Rio bis Bahia heißt Monika Graffs drittes Buch über die brasilianische Küche, aus dem ich diesmal nachgekocht habe. Die Autorin hat Brasilien über 20 mal bereist und ihre Liebe dazu ist ungebrochen. Das merkt man den Rezepten an, und sie laden erst Recht zum Träumen ein: Ein bunter Mix brasilianischer Kulturen versammelt sich auf 87 Seiten – von Feijoada, Moqueca mit Fischen und Meeresfrüchten über Batidas bis hin zu einer eisgekühlten Caipirinha ist alles dabei. Einsteiger der brasilianischen Küche finden auf den ersten Buchseiten einen kleinen kulinarischen Führer mit speziellen Zutaten und Tipps für Alternativen oder Hinweisen, wo diese erhältlich sind. Was will man mehr?

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Der Himmel über Berlin lädt nicht nur zum Träumen ein, nein – es lässt sich dort auch himmlisch Speisen.

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Und so wurde unsere geliebte Dachterasse für ein Mittagessen der Ort brasilianischer Lebens- und Genussfreude. Mit caldinho de camaroes (Garnelensuppe), pao de queljo (Käsebrötchen) und cocada branca (Helles Kokosdessert).

Und jetzt lasst uns einen Moment innehalten. Tief einatmen, genießen, stillhalten, träumen. Phantasie in Wahrheit umwandeln.

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caldinho de camarões · Garnelensuppe

6 Portionen · Vorbereitung ca. 30 Min. · Kochzeit ca. 30 Min.

Zutaten

600 g Garnelen, küchenfertig
½ TL Salz
1 Limette (Saft)
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 grüne Paprikaschote, entkernt, gehackt
1 Fleischtomate, gehäutet, entkernt,
fein gewürfelt
900 ml Wasser
2 Würfel Fischfond
500 ml Kokosmilch (Konserve)
½ Bund Koriandergrün, Blättchen ­gehackt
4-5 Stängel Frühlingszwiebelgrün, ­gehackt

Zubereitung

  1. Die Garnelen salzen, mit Limettensaft beträufeln und ca. 30 Minuten durchziehen lassen.
  2. Das Olivenöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Paprika­würfel darin anbraten. Die Garnelen zugeben und durchrühren. Die Tomatenwürfel in einem Sieb abtropfen lassen.
  3. Die Hälfte der Wassermenge zugießen, Brühwürfel einrühren und die Suppe aufkochen. Kokosmilch, Tomatenwürfel und das restliche Wasser zugeben, die Kräuter unterrühren und die Suppe etwa 5 Minuten sanft kochen.
  4. Etwa die Hälfte der Garnelen aus der Suppe nehmen. Alles andere mit dem Pürierstab aufmixen, nochmals kurz erwärmen.
  5. Die Suppe in Schalen füllen und jeweils die ganzen Garnelen einlegen.

Tipp:
Die Suppe kann warm oder kalt gegessen werden, dazu passen Käsebrötchen (Rezept s.u.).

pão de queijo · Käsebrötchen

30–40 Stück · Zubereitung ca. 30 Min. · Backzeit ca. 20 Min.

Die Autorin über das Rezept:

Die Käsebrötchen meiner Freundin Rita – geliebt bei Groß und Klein! In Brasilien wird dafür meistens Minaskäse verwendet, in unseren Breiten empfiehlt sich mittelalter Gouda oder ein würziger Bergkäse.

Zutaten

500 g feines Tapiokamehl
(polvilho doce)
je 150 ml Wasser und Milch
100 ml Pflanzenöl
1EL Salz
3 Eier
400 g Käse, gerieben
Backtrennpapier für das Blech

Zubereitung

  1. Das Tapiokamehl evtl. durchsieben.
  2. Wasser, Milch und Öl aufkochen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und das Tapiokamehl zugeben, zu einem Kloß rühren. Diesen etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
  3. Eier und den geriebenen Käse einrühren und den Kloß etwa 10 Minuten mit dem Knetstab glattrühren, bis er sich vom Topfrand löst.
  4. Ein Backblech mit Trennpapier belegen. Aus der Teigmasse mit gut geölten Händen etwa tischtennisballgroße Bällchen formen. Mit ca. 2 cm Abstand auf das Blech legen.
  5. Die Käsebrötchen im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C in etwa 15-20 Minuten hellgelb ausbacken. Frisch gebacken schmecken sie am besten!

Variante mit Hefeteig
Käsebrötchen können auch aus einer Mischung von Tapioka- und Weizenmehl (4:1) und ½ TL Trockenbackhefe, ca. 150 ml Milch, 100 g Butter, 3 Eiern und 400 g geriebenem Parmesan hergestellt werden. Die Teigbällchen sollten allerdings etwa
½ Stunde Zeit haben, um aufzugehen.

Tipp
Käsebrötchen-Rohlinge auf Vorrat herstellen: Die Teigbällchen auf einer Platte im Gefrierschrank vorgefrieren. Anschließend in Gefrierbeutel füllen und im Gefrierschrank aufbewahren.
Aus den Beuteln nehmen und unaufgetaut im vorgeheizten Backofen (250 ° C) ca. 20 Minuten backen.

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cocada branca · Helles Kokosdessert

je 4–6 Portionen · Vorbereitung 10 Min. · Kochzeit ca. 20–30 Min.

Die Autorin über das Rezept:

Dieses Rezept stammt von Alda aus Salavdor/Bahia. Sie serviert die Cocada gerne nach einer Feijoada oder einem Churrasco. Wer es etwas raffinierter mag, kann noch eine kleine grüne Papaya raspeln (vorher gut waschen) und ausdrücken und mit den Kokosraspeln in die Speise rühren.

Zutaten

400 g Kokosraspel (2 Beutel)
etwas Milch zum Befeuchten
¼ l Kokosmilch, ungezuckert (Dose)
500-550 g weißer feiner Zucker
½ TL Zimtpulver
2 Nelken

Zubereitung

  1. Die Kokosraspel in einer Schüssel mit der Milch befeuchten.
  2. Die Kokosmilch mit dem Zucker erhitzen, dabei gut rühren, der Zucker soll sich vollständig auflösen. Die Gewürze einrühren. Aufkochen, von der Herdplatte nehmen und die Kokosraspel einrühren.
  3. Wieder auf die Herdplatte stellen und das Dessert noch etwa 10 Minuten köcheln. Gelegentlich umrühren.
  4. In Stielgläser füllen und servieren.

 

cozinha do brasil

cozinha do brasil
Brasilianische Rezepte von Rio bis Bahia
von Monika Graff, Lidia Nunez de Menezes
Fotos von Johanna Gollob, Stuttgart
88 Seiten, 38 Farbfotos, 190 x 190 mm
mattcellophaniertes Hardcover
12,95 € (D), 18,00 Fr. (CH), 13,40 € (A)
ISBN 978-3-7750-0658-3

ArianeAriane ist Autorin dieses Artikels, sie kocht und fotografiert in freier Mitarbeit für Mizzis Küchenblock neue Rezepte nach ihrer Wahl aus dem Hädecke-Programm.

 

Street Food Thursday in Berlin

Wie lang hatte ich schon versucht, diesen Termin mal wahrzunehmen. Wenn man inzwischen schon drei Titel zum Thema im Verlagsprogramm hat wurde das aber auch wirklich mal Zeit. Kollegin Sabine hatte das schon während der re:publica geschafft und jetzt war endlich der richtige Zeitpunkt für mich gekommen. „Wovon spricht sie eigentlich?“ Na, vom Streetfood-Thursday in der Berliner Markthalle Neun!

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Tapas vegetarisch: Marinierte Artischocken mit Balsamico-Erdbeeren

Foto: © Silvio Knezevic aus Tapas vegetarisch

Bereitet ihr euch auch schon auf ein sonniges Grillwochenende vor? Bei uns steht morgen ein kleines Familiengrillen an und als tolle Ergänzung oder Abwechslung zu dem ja doch meist fleischlastigen Vergnügen gibt es heute – passend zum #tierfreitag – ein vegetarisches bzw. veganes Rezept aus unserer sommerlichen Neuerscheinung von Margit Kunzke „Tapas vegetarisch“. Echt spanische und einfallsreiche Rezepte, die den Sommer so richtig einläuten. Und Artischocken mit Erdbeeren sind einfach eine verlockende Kombination. Wir wünschen euch ein genussreiches, langes Wochenende!

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Nachgekocht: Vegan & Vollwertig genießen

Es ist Freitag. tierfreitag, um genau zu sein. Seitdem meine geschätzte Foodbloggerkollegin Katharina Seiser dieses schöne Wort im Januar 2014 erfunden und damit den tierfreitag initiiert hat, dreht sich in den Küchen und Blogs deutschsprachiger Genussbotschafter jeden Freitag alles um rein pflanzliche Kost ohne Ersatzprodukte. Außerdem werden unter diesem doppeldeutigen Begriff Beiträge gesammelt, die sich vorbildlichen Tierhaltungsprojekten widmen. Der tierfreitag kann also als Tierfrei-Tag oder Tier-Freitag verstanden werden.

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Smillas Tortencreme

Serviceseite für alle Leser/innen von Smilla Luuks Buch “Zimtschnecken und Prinzessinnentorte“

 

Hier findet ihr das Alternativrezept für die Tortencreme, die bei Smillas Prinzessinnentorte auf Seite 34 im neuen Buch „Zimtschnecken und Prinzessinnentorte“ verwendet wird. Zusätzliche Milch wie im Rezept vermerkt benötigt ihr dann natürlich nicht.
Wenn ihr selbst noch Vorschläge für Varianten habt, könnt ihr gerne unten einen Kommentar hinterlassen!

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Nachgekocht: tarte tatin

Manchmal ist das Leben eine Tarte Tatin: Erst läuft alles den Bach runter, dann ärgerst du dich, suchst nach einem neuen Weg und auf einmal kommt – völlig überraschend – etwas Wunderbares dabei heraus.

So ist es auch den Schwestern Tatin aus dem französischen Örtchen Lamotte-Beuvron ergangen: Weil sie eines Tages vergessen hatten den Teig für ihren Apfelkuchen in die Form zu geben, machten sie aus der Not eine Tugend und legten den Teig obenauf. Mit ihrer kopfüber gebackenen Tarte wurde nicht nur ihr Lokal berühmt – die Tarte Tatin wurde auch über die Landesgrenzen hinaus eine köstlich französische Berühmtheit.

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Nachgekocht: Küchen der Medina – Familienrezepte aus Nordafrika

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Noch versteckt sich die Sonne am Horizont hinter mächtigen Felsen, die Wolkendecke erstrahlt in hellem Gelb. Ich stehe im Morgengrauen vor dem Horizont der marokkanischen Küste in Tarifa, dem südlichsten Festlandzipfel Europas, und blicke auf den Berg Dschebel Musa. Noch nie war ich Afrika so nah. Ein mir völlig unbekannter Kontinent ist zum Greifen nah. Unglaubliche 14 km trennen Marokko von der andalusischen Provinz Càdiz an dieser Stelle.

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Nachgekocht: Keime & Sprossen – Köstliche Kraftpakete aus der Küche

Von Vogelchören uns Sonnenstrahlen wach gekitzelt schlurfe ich schlaftrunken in die Sonnenhausküche, die sich über Nacht in ein kleines Gewächshaus verwandelt hat: Es gedeiht und wächst auf der sonnigen Fensterbank, Frühling in seiner vollen Pracht, welch Überraschung! Vor drei Tagen habe ich Sonnenblumenkerne, Kichererbsen und Mungbohnen in die Sprossengläser meiner Sonnenhausmitbewohnerin E. gefüllt und schon heute kann ich sie „ernten“. Der schnelle Erfolg macht Spaß – ihr müsst nämlich wissen, dass mein grüner Daumen eigentlich nicht existiert. Aber wenn es ums Essen geht, scheint sich der Daumen meines Händchens dafür zu interessieren …

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Nachgekocht: crème brûlée

Meine letzte Woche war eine Achterbahnfahrt. Für einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, mir würde der Boden unter den Füßen weggezogen. „Ein Unglück kommt selten allein“. Dieses schöne Sprichwort habe ich letzte Woche wahrhaftig gespürt. Aber der Boden ist noch da, das kleine Erdbeben hat ihn nicht zerstört und ich stehe wieder mit beiden Beinen fest darauf.

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Nachgekocht: Im 7. Curryhimmel

Pünktlich zum Frühlingsanfang kehrt die Sonne zurück nach Berlin – was für ein Geschenk! Wenn ich meine Posts so angucke, scheint es so als ob ich immer über das Wetter reden würde. Jedenfalls beginne ich viele Einleitungen damit. Ich geb’s ja zu: Ich bin sehr wetterfühlig. Mein Wohlbefinden hängt sehr davon ab. Ich bin ein Sonnenkind! Wenn die Sonne scheint, zieht es mich hinaus an die frische Luft, dann heiße ich jeden einzelnen Sonnenstrahl willkommen und genieße jede noch so kleine Sommersprosse, die sich auf meiner Nase breit macht. Wenn die Sonne scheint, leuchten die Farben in allen Tönen, die Luft riecht nach Frühling und das Eis schmeckt besser. Die Sonne kann Ärger und Frust in Glück umwandeln. Die Sonne macht Sonnenkinder glücklich!

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#ducassetour · ein Kochbuch auf Reisen

Die Vergleiche zu französischen Weinen oder einem guten Eintopf fallen mir sofort ein, wenn ich an die Entstehungsgeschichte von „Nature“ denke. Das neue Kochbuch von Alain Ducasse, mit vielen gesunden Rezepten, darunter einige vegetarische, wird im April im Buchhandel landen. „Endlich!“ hört ihr da nicht nur unser Verlagsteam ausrufen, auch viele Ducasse-Fans warten schon sehnsüchtig auf das Werk, das nun erstmalig auf Deutsch erscheint.

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Nachgekocht: China modern

Am Wochenende soll er noch mal zurückkehren, um sich dann endgültig zu verabschieden: Der Winter. Bevor der angekündigte Kälteeinbruch mir mein Wochenende vermiest (das erste freie Wochenende seit drei Wochen!), habe ich diese Woche so viel Zeit wie möglich an meinem neuen Lieblingsplatz verbracht. Dieser schöne Ort befindet sich fünf Gehminuten von meiner WG in Moabit entfernt, unter einer großen Trauerweide an den Ufern der Spree. Wenn die Sonne, so wie in den letzten sieben Tagen, von morgens bis abends vom Himmel strahlt, versuche ich dort so oft wie möglich meine Mittagspause zu verbringen.

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Nachgekocht: Ingwer – Gesundheit & Genuss

Auch wenn der Frühling seine ersten Anzeichen verkündet – meteorologisch gesehen ist immer noch Winter. Winterzeit bedeutet, für Menschen mit einem schwachen Immunsystem wie mich, Erkältungszeit. Mein persönliches Hausrezept dagegen? Ingwer! Sobald ich ein Anzeichen von Halsschmerzen verspüre, beiße ich in die scharfe Knolle und betäube damit das unangenehme Kratzen, trinke literweise frisch aufgebrühten Ingwer-Zitronentee und natürlich wird auch die gute alte Hühnersuppe damit gewürzt und verfeinert.

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Nachgekocht: Orientalisches Fingerfood

Da wohnt man quasi Tür an Tür, teilt die gleiche Leidenschaft zu gutem Essen, Genuss und allem was dazugehört, aber der Alltagstrott ist stärker. Man trifft sich viel zu selten und wenn es dann endlich mal geklappt hat, fragt man sich: Wieso machen wir das nicht öfter? Denn es macht so glücklich gemeinsam stundenlang die Küche unsicher zu machen, sich auszutauschen und am Ende ein kleines Festessen vor sich zu finden, das man miteinander teilen kann.

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60 kg Kuchen – der Weiler Spickling

Letztes Wochenende konnte ich einen Blick hinter die Kulissen der Weil der Städter Fasnet und ihres berühmtesten Kuchens werfen: Der Spickling wurde zum Jubiläum der sogenannten Spicklingsweiber – einer Fasnetsgruppe der schwäbischen Narrenzunft AHA – als Riesenkuchen gebacken. Und wie das vonstatten ging, konnte ich dank der tollen Gastfreundschaft der Frauen direkt miterleben.

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Brokkoli-Ingwer-Sauce

Foto: © Johanna Gollob aus Tomatenrot und Drachengrün

tierfreitag

Katharina von esskultur hat Ende Januar einen neuen Begriff begründet, den tierfreitag. In ihrem Blogbeitrag erklärt sie genau, wie man mitmachen kann und was es damit auf sich hat. Eine tolle Intitiative, ohne Zeigefinger und mit dem richtigen Dreh, mehr Bewusstsein in den kulinarischen Alltag zu bekommen. Da steuern wir heute gerne ein Rezept aus einem Buch bei, für das wir aktuell die dritte Auflage vorbereiten: „Tomatenrot + Drachengrün“. Ariane hat daraus schonmal nachgekocht und das passende Gewürzsalz findet ihr auch hier auf dem Blog.

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plow is kurizy · Reiseintopf mit Huhn aus Russland

Foto: © Michael Boyny aus Russland

Bereits zu Silvester hatte Ariane sich schon ein wenig durch das Russland-Buch gekocht. Passend zur Winterolympiade servieren wir euch heute einen russischen Plow, der mit dem Pilaw verwandt ist. Natürlich mit einem extra bunten Bild und dem Hinweis, dass das wunderbar einfache Rezept auch ohne Wintersport hervorragend schmeckt ;)

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Crackers & Grissini

Fotos: © Deirdre Rooney aus Crackers & Grissini

Heute gibt es direkt zwei Rezepte, aber nur eines davon passt auch zum Tierfreitag. Nicht nur weil die Cranberriecrackers mit Buttermilch gemacht werden sondern weil sie auch sehr gut zu Käse passen. Das erste Rezept mit Quinoa und Körnern ist eine tolle Ergänzung zum Salat oder man isst sie einfach mit einem leckeren Chutney oder Relish (Ariane hat schonmal etwas nachgekocht, hier findet ihr vielleicht direkt die passende Ergänzung).

Der neue Titel in unserer quadratischen Reihe Crackers & Grissini ist voller Ideen für den perfekten Cracker. Vom asiatischen Reiscracker bis zu italienischen Grissini, salzig oder süß, wenn sie duftend aus dem Ofen kommen sind sie vor allem perfekt knusprig! Und selbstgemacht kommen sie auch ohne Zusatzstoffe aus, erweitert ist das im Buch auch mit Tipps für glutenfreie Varianten. Und das Kleingebäck ist richtig vielseitig: egal ob mit etwas Belag zum Aperitif gereicht, in Stücke gebrochen und als Croûton in der Suppe serviert, pur oder nur mit Butter bestrichen als kleiner Snack für zwischendurch oder als raffiniertes Partygebäck.

Also Ofen an, ran an die Backschüsseln und direkt die ersten beiden Rezepte ausprobieren!

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Nachgekocht: Das goldene Buch vom Honig

Hallo Winter, hallo Wochenende! Der Berliner Januarhimmel hat reichlich Schneeflocken rieseln lassen und die Hauptstadt mit einer weißen Puderzuckerschicht bedeckt. Auf -11°C soll das Thermometer heute Nacht fallen … brrr!

Verschneite Sonntage verbringe ich am allerliebsten in der warmen Küche. Ausgedehnt Frühstücken, Pläne schmieden, Kochbücher wälzen, Kuchen backen. Klingt doch gut, oder?

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Hefezopf · Rezept der Woche

Foto: © Chris Meier, BFF, Stuttgart aus Original schwäbisch Backen

Letztes Wochenende habe ich die gefüllten Teigtaschen ausprobiert, dieses Wochenende soll es ein schwäbischer Klassiker sein. Wir haben noch ein paar letzte Gläser Quittengsälz (Quittengelee, Gsälz steht im Schwäbischen aber auch allgemein für Marmelade) im Keller stehen und die brauchen dringend eine gute, frisch gebackene Unterlage. Was passt da besser als ein Hefezopf!

Wenn ihr am Wochenende lieber etwas Herzhaftes in den Ofen schieben wollt, empfehle ich euch, das Blogevent #Synchronbacken von Zorra und Sandra zu verfolgen (oder, wenn ihr es noch schafft, gleich mitzumachen), die beiden berichten auf Twitter, Facebook, Google+ und Instagram und das wird sicherlich eine spannende Angelegenheit!

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Ravioli mit Grünkohl und Pancetta

Foto: © Pierre Javelle aus Ravioli, Agnolotti, Tortellini & Co.

Selbstgemachte Ravioli stehen bei mir dieses Wochenende auf dem Plan! Im vergangenen Jahr gab es ja schonmal eine Rezept-Premiere auf dem Block. Und bislang hab ich es noch nicht geschafft, aus Laura Zavans quadratischem Buch etwas nachzukochen. Vielleicht habt ihr ja dieses Wochenende auch Lust es mir gleichzutun, zum Beispiel mit einer winterliche Ravioli-Variante.

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Kulinarischer Weihnachtsfeiertagsrückblick I

Jetzt, wo das Netz voll von Diäten und guten Vorsätzen ist, will ich nochmal einen kleinen Schlemmerrückblick starten. Die Feiertage sind ja schließlich so lange auch noch nicht vorbei, und wenn man bedenkt, wie weit einem im Voraus die Weihnachtsküchenluft um die Nase geweht wird, bleiben mir fast noch zwei Monate, um alle Erlebnisse aufzubereiten ;)

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Quinoaküchlein mit Sprossen

Foto: © Philippe Barret & Myriam Gauthier-Moreau aus Keime und Sprossen

Heute bringen wir ein wenig Frische in euren Speiseplan: Jetzt im Winter sind Sprossen wieder ein echter Renner in der Küche. Die Vitamin-, Mineralstoff- und Enzymbomben sind auch eine gute Ergänzung für jede Diät. Und ihr könnt die Sprossen wirklich kinderleicht zuhause selbst ziehen. Im Buch gibt es neben Rezepten, die weit über die Salatbeilage hinausgehen, auch Tipps für das erfolgreiche Selberziehen in der heimischen Küche.

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Stifádo

Unter dem Hashtag #hvsdk posten wir hier jeden Sonntag Begriffe aus dem Küchenlexikon von Herbert Birle „Die Sprache der Küche“. Heute fiel die Wahl auf „Stifádo“ – in der Silvesternacht fragten wir uns in kleiner Feierrunde, welche anderen Schmorgerichte es außer Tajine noch im Mittelmeerraum gibt. Und Griechenland liefert eines davon.

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Begriff entnommen aus
Herbert Birle
Die Sprache der Küche
Hädeckes kulinarisches Lexikon
ISBN 978-3-7750-0390-2
1. Neuauflage, Flexocover, 520 Seiten
19,90 € (D), 29,90 Fr. (CH), 20,50 € (A)

 

 

 

Reutlinger Mutschel

Foto: © Chris Meier, BFF, Stuttgart aus Original schwäbisch backen

Hattet ihr erholsame Festtage und ein schönes Silvesterfest? Damit die genussreiche Zeit gleich weitergehen kann haben wir für euch ein Rezept aus „Original schwäbisch Backen“ rausgesucht, das wunderbar in die Zeit des Jahreswechsels passt. Die schwäbische Mutschel wird traditionell am Donnerstag nach Dreikönig gebacken, also kommende Woche am 9. Januar 2014. Lasst es euch schmecken!

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Weihnachts-Menü Teil 3 – Kalbsbäckchen

Den Hauptgang meines diesjährigen Weihnachtsmenüs (2013) habe ich wie versprochen aus meinem Buch Foodblogs und ihre besten Rezepte gewählt. Und ihr könnt euch denken von wem das Rezept für das Festessen kommt? Stimmt! Astrid Paul (Arthurs Tochter Kocht), die Königin der Kalbsbäckchen, hat dieses himmlische Rezept exklusiv für mein Buch entwickelt: Kalbsbäckchen in Malzbiersauce mit Kartoffelpudding und Karottenchips. Und Alexander Hansen (Chef Hansen) hatte auch seine Finger im Spiel, jetzt isses raus!

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Weihnachts-Menü Teil 1 – Rucola-Salat mit Birnen

Weihnachten – das Fest der Sentimentalität: Himmlischer Kerzenschein, glitzernder Puderzuckerschnee, discoartig blinkende Schaufenster, Bratenduft, zuckersüßer Glühwein, klingelnde Glöckchen, schillernde Lamettabäume, Nikolausmützen, Tannenduft, Liebesäpfel und gebrannte Mandeln, bunte Geschenke und glänzende Kinderaugen. Die schönste Zeit des Jahres?

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Geschmack verbindet – Foodblogs und die Gewürzkampagne

»Wir sehen unsere Gewürze nicht nur als reine Verkaufsware, sondern vielmehr als Vehikel. Sie transportieren unsere Vision. Geschmack verbindet. Und wie geht das besser als bei leckerem Essen, gutem Wein und anderen geschmacksbegeisterten Menschen?!« hieß es in der Mail, die mir im Spätsommer von der Gewürzkampagne* mit der Einladung zum ersten Kampagnentisch geschickt wurde. »Jetzt habt ihr mich neugierig gemacht« dachte ich mir und war gespannt, ob mich die Vision von Richard, Steven und Chris auch vor Ort überzeugen würde.

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Foodblogs unter’m Weihnachtsbaum

Last Call! Letzter Aufruf! Dernier Appell! – für alle Geschenkeorganisierer/innen. Die famose, engelhafte Idee von Ariane, auf die sie hier schon aufmerksam gemacht hat, läuft nur noch bis kommenden Montag, den 9. Dezember. Wer also ein signiertes Exemplar mit persönlicher Widmung seinen Lieben – oder auch sich selbst – schenken möchte, schickt flugs eine Mail an uns oder an Ariane.
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Jeden Tag ein Buch Teil 2 ·Tag 4 · New York Streetfood

Spannend was bei der zweiten Runde der Buchthemenwoche Jeden Tag ein Buch schon alles zusammengekommen ist. Jules letzter Post hat mich gleich daran erinnert, das besprochene Buch auf meine Weihnachtswunschliste zu setzen. Ganz oben auf dieser Liste steht aber eine Reise nach New York. Warum das so ist, könnt ihr in meiner heutigen Buchvorstellung nachlesen: New York Streetfood von Tom Vandenberghe.

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Jeden Tag ein Buch · Teil 2 · Blogevent · Tag 3

Schon haben wir Tag 3 von „Jeden Tag ein Buch“ und es sind schon einige Buchvorstellungen zusammengekommen. Die Übersicht zum gesamten Blogevent findet ihr bei Astrid auf dem Blog, nach dieser Woche müssen dann alle Quellen von den Organisatoren zusammengetragen werden und ich bin schon gespannt, welche Kreise die Idee dieses Mal gezogen hat – und wie lang wohl meine eigene neue Wunschliste an Genussbüchern wird. Die Ungeduldigen unter euch können natürlich auch schon auf Hashtag-Suche gehen (#jteb oder #jteb2 bei Facebook oder Twitter).

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Jeden Tag ein Buch · Teil 2 · Blogevent · Tag 2

Zufall? Fügung? Zauberei? Fest steht, Monster sind mir offenbar sympathisch, schon bei der letzten Jeden Tag ein Buch-Aktionswoche hatte ich einen Titel mit wundervollen Mitgliedern dieser Spezies vorgestellt. Heute geht es um die lukullischen Bedürfnisse derselben, präsentiert von jungen Nachwuchsautoren direkt aus der Foodcity schlechthin, London.

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Jeden Tag ein Buch · Teil 2 · Blogevent · Tag 1

Kaum zu glauben, dass die letzte Jeden Tag ein Buch-Aktion schon wieder so lange vorüber ist. Und umso schöner, dass jetzt rechtzeitig vor Weihnachten die zweite Themenwoche stattfindet, damit man seinen Wunschzettel noch etwas erweitern kann. Vielen Dank an dieser Stelle wieder für die Organisation an Astrid von Arthurs Tochter kocht, Max von Highendfood und Stephanie von Kleiner Kuriositätenladen.
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Gewürz-Waffeln · Rezept der Woche

Waffelzeit ist ja eigentlich das ganze Jahr über. Jetzt, wo es draußen ein wenig früher dunkel ist, man sich vielleicht am Wochenende zur gemütlichen Kaffee- oder Teerunde trifft passt das folgende Rezept gut zum Brunch oder als Dessert. Die Waffeln sind verfeinert mit allerlei Gewürzen – Ingwer, Zimt, Nelke – und obendrauf gibt es noch als i-Tüpfelchen Ahornsirup-Butter, vielleicht noch mit einem Klecks Sahne oder Früchten ergänzt. Soulfood für nasskalte Tage!

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Rote-Bete-Aufstrich mit Apfel (vegan) · Rezept der Woche

Man könnte meinen, es wäre immer noch World Bread Day, denn diese Woche gibt es ein Rezept für obendrauf. Seit dieser Woche sind die veganen Brotaufstriche von Anette Heimroth, Brigitte Bornschein und Markus Bonath erhältlich. Und wir hatten im vergangenen Jahr auf der Buchmesse schon die Gelegenheit, drei davon zu probieren. Wirklich köstlich – auch mich als Nichtveganer haben sie geschmacklich völlig überzeugt!

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Zwiebelkuchen · Rezept der Woche

Anlässlich des World Bread Day am 16. Oktober gab es in dieser Woche jede Menge Beiträge im Netz zu altbekannten und neuen Brotbackrezepten. Auf Zorras Blog könnt ihr die vergangenen Jahre Revue passieren oder euch auf Pinterest inspirieren lassen. Da haben sich jede Menge tolle Rezepte versammelt. Wir schieben heute noch einen Zwiebelkuchen hinterher, der ja kein richtiges Brot ist, aber wunderbar in die Jahreszeit und z.B. zu einem frischen Federweißer passt.

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Arianes Messerückblick · Zu Gast als Jungautorin auf der Buchmesse Frankfurt 2013

Wenn ich ehrlich bin – die Buchmesse Frankfurt zählt nicht zu meinen Lieblingsorten: Stickige Messeluft, die nach spätestens zwei Tagen ein pubertierendes Gesicht verursacht. Neonlicht, von dem man pochende Kopfschmerzen bekommt. Eine unentspannte Geräuschkulisse, die ebendiese nicht besser machen. Zu viele Menschen. Und über das Essen brauchen wir nicht reden.
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Jules Messerückblick · Ratgeber, Altbier und Persien

Die Messemöbel stehen wieder an ihrem angestammten Platz und es wird Zeit, auf die vergangene Woche zurückzublicken. Die Buchmesse hatte gerufen und fast alle kamen. Vor allem kamen viele zu uns an den Stand und das war einfach (Anlauf, Sprung nach oben) … Spitze! Neben all den Begegnungen und Ereignissen berichte ich in meinem persönliche Messerückblick auch über die kulinarischen Höhen und Tiefen. Zum Messeempfang natürlich in schönen kleinen Häppchen.

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Extrascharfes Chili · Rezept der Woche

Extrascharfes Texas-Chili

Vor zwei Wochen haben wir euch schon ein Rezept aus Dan May’s Chili-Kochbuch vorgestellt – heute folgt das zweite, nicht weniger scharf und ein echter Klassiker: ein Chili-Eintopf aus Texas. Wir kennen hierzulande ja vor allem die Version mit Hackfleisch als Chili con Carne, das hier ist eine Variante mit etwa größeren Fleischstücken und feurig-scharfen Chipotle- und Cayenne-Chilis. Außerdem findet ihr am Ende des Rezepts eine Leseprobe des Buches. Das hier ist das nachgereichte Rezept der Woche vom vergangenen Freitag (siehe hier).

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Mizzi ist wieder da!

Wir hatten auf unserer Facebook- und Webseite darauf hingewiesen: Unser Blog war leider in der letzten Woche nicht gut zu erreichen, teilweise völlig lahm gelegt. Dank technischer Unterstützung von Antje läuft jetzt alles wieder (falls nicht, meldet euch bitte nochmal bei uns) und sie hat den Bösewicht im System ausfindig gemacht.
Da ihr natürlich ein wenig darben musstet und wir zweimal kein Rezept auf dem Blog posten konnten, werden wir für die kommende Woche einfach jeden Tag eines aus unseren Herbstneuerscheinungen veröffentlichen – als kleine Wiedergutmachung. Mit dabei sind auch ein paar Exklusivrezepte, die wir vor Buchveröffentlichung euch schon jetzt präsentieren.
Entschuldigt bitte diese Pause – wir wünschen euch viel Spaß mit den Rezepten und natürlich Guten Appetit!
Ach ja, die beiden letzten Rezepte der Woche werden natürlich so schnell wie möglich nachgereicht :)

Grillrezept · Texas-Steak

Texas Steak · Grillrezept der Woche

Texas-Steak mit gefüllten Pilzen

Die Sommergrillsaison neigt sich dem Ende zu und für den Abschluss haben wir für euch ein noch „heißes“ Steak- Grill-Rezept. Diese Woche kamen die Paletten bei uns an und seit gestern wird das Buch für den Handel ausgeliefert. Dan May’s Chili-Kochbuch bietet scharfe Genussrezepte aus aller Welt und wir reisen heute mit euch nach Texas.

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Nachgekocht: Brasilianisch feiern – festa brasileira

Cook it with Samba!

Das kleine Sommerloch meiner Nachgekocht-Rubrik hier im Blog ist endlich vorbei. Der Sommer aber noch lange nicht, denn es geht heiß her! Wir begeben uns auf eine kulinarische Reise nach Brasilien: COOK IT WITH SAMBA ist Claudias Motto beim gleichnamigen Blogevent, dass sie zusammen mit der Gourmet Gallery  (die Welt der Kochbücher auf der Frankfurter Buchmesse) auf ihrem Blog »Dinner um Acht« initiiert. Und wir machen – außer Konkurrenz – mit bei der tollen Aktion.

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Kürbis Muffin Rezept

Kürbis Muffin Rezept der Woche

Pikante Kürbis-Muffins mit Ziegenfrischkäse

Nach unseren Ausflügen nach Südtirol und Hessen haben wir für euch diese Woche ein Kürbis-Rezept ausgesucht. Das runde Gemüse erobert langsam wieder die Regale und auch Küchen. Das Muffin-Rezept ist eine schöne Abwechslung zu Suppe & Co. Und wenn ihr nach weiteren Anregungen sucht, schaut am besten bei eurem Buchhändler des Vertrauens vorbei und haltet nach „Kürbisküche – klassische Rezepte“ von Michel Brancucci & Erica Bänziger Ausschau (ISBN 978-3-7750-0514-2)!

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Weinsuppe · Rezept der Woche

Weinsuppe mit Zimtcroûtons und Parmesan · Weinstube Zur Sandmühle

Es „herbstelt“ langsam, die Temperaturen werden bereits – zumindest in unseren Breiten – empfindlich frisch nachts und die Natur wirft sich in ihre bunte Schale. Bei Sonnenschein also das ideale Ausflugs- und vielleicht Wanderwetter. Eine der schönsten Regionen dafür ist sicherlich die Pfalz. Neben den beiden in den letzten Wochen vorgestellten Rezepten, gibt es in der Reihe „Weiberwirtschaften“ auch einen Titel über die Wirtinnen aus Rheinland-Pfalz. Unterhalb des Rezeptes gibt es noch eine Leseprobe und den Link zu unseren neu eingerichteten Google Maps-Karten für eure kulinarische Ausflugsplanung. Und zur herbstlichen Einstimmung ein wärmendes Suppenrezept aus Wahlheim von Heike-B. Köngeter, Weinstube Zur Sandmühle: Weinsuppe!

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Schüttelbrotgnocchi · Rezept der Woche

Schüttelbrotgnocchi · Rezept der Woche

Schüttelbrotgnocchi · Hotel Bella Vista am Stilfserjoch

Wie letzte Woche angekündigt kommen heute die Südtiroler Weiberwirtschaften zum Zug. Wir haben für euch ein weltmeisterliches Rezept der Woche mit dem typischen Schüttelbrot aus dem Hotel Bella Vista von Ingrid und Petra Thöni für euch ausgesucht. Weltmeisterlich deshalb, weil Skiweltmeister Gustav Thöni dort zuhause ist. Die Küche des Hauses setzt auf Traditionelles, modern präsentiert, die Vinschger Schneemilch ist z.B. eine besondere Spezialität. Wer dort also mal zum Wandern oder Skifahren geht, sollte einen Abstecher machen, die Aussicht aus dem Restaurant ist bombastisch.

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Weiberfladen · Rezept der Woche · Hessische Weiberwirtschaften

Weiberfladen · Rezept der Woche

Weiberfladen „Adonis’ Kuss“

Die Weiberwirtschaften haben unser Programm fest im Griff! In dieser Woche erschien „Südtiroler Weiberwirtschaften“ und „Hessische Weiberwirtschaften“ folgt kommende Woche. Wir drehen den Spieß für das Rezept der Woche allerdings um – heute gibt es „Weiberfladen – Adoni’s Kuss“ der Eltviller Weiberwirtschaft. Wir finden: Eine schöne Abwechslung zu den sommerlichen Grillwochenenden!

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Hähnchenkebab · Rezept der Woche

Unser neuer Praktikant, das Genusshasi, hat heute das Rezept der Woche für euch ausgewählt: Würzige Hähnchenspieße, eingelegt in Zitronensaft und Crème double mit Mandeln. Jule hat das Rezept schon mehrfach erfolgreich bei Grillabenden erprobt und die Gäste waren immer hin und weg von diesen fabelhaften Kebabs. Unser Tipp: Spieße gemütlich vormittags für den Grillabend vorbereiten, je länger sie in der jeweiligen Marinade ziehen, desto besser. Diese hier sollten laut Rezept mindestens 6 Stunden ziehen, bei Jule haben aber schon mal aus Zeitgründen auch 4 Stunden ausgereicht ;)

Im Buch heißt es außerdem:

In vielen indischen, türkischen und nordafrikanischen Rezepten finden Nüsse Verwendung. Sie sind manchmal in Köfte-­Gerichten enthalten oder ergänzen eine Fleisch­panade. Hier sorgt die Kombination von gemahlenen Mandeln und gedünsteten Zwiebeln für einen aromatisch­süßlichen Geschmack.

für 4 Portionen

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GAD-Silbermedaille für „Gut Brot will Weile haben“ · Backbuch

Günther Weber beim Signieren seines Brotbackbuches

Die Verleihung der Medaille findet traditionell erst im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt, aber wir dürfen uns schon jetzt freuen über die Silbermedaille für das Buch über traditionelle Brotbackkunst, das Back-Handwerk und die Geschichte des idyllischen Lorettohofes in Zwiefalten: „Gut Brot will Weile haben“. Wir gratulieren dem gesamten Produktionsteam rund um Ria Lottermoser ganz herzlich!

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Jeden Tag ein Buch · Blogevent · Tag 7

Einen Tag haben wir ausgelassen, aber am heutigen Sonntag kommt noch unser Verleger mit seinen Lieblingsgenussbüchern zu Wort. Vielen Dank an Arthurs Tochter Kocht für diese tolle Blogevent-Idee, es hat wahnsinnig Spaß gemacht, mitzuwirken und wir haben dadurch auch schöne Anregungen für weitere Blogbeiträge bekommen (denn auch unsere Privat-Regale bieten noch ein paar weitere Schätzchen, die wir unbedingt noch einmal vorstellen wollen). Und auch ein virtuelles Schulterklopfen an alle Beteiligten, wieviele Beiträge bei dem Event zustande gekommen sind! Aktuell sind es auf jeden Fall schon über 100 – beim nächsten Mal sind wir gerne wieder dabei!

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Jeden Tag ein Buch · Blogevent · Tag 5 · Sardinien – su coru sardu

Heute ist schon der 5. Tag von Astrids Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“ und ich freue mich riesig, dass auch das Hädecke Verlagsteam fleißig dabei ist und seine Genussbücher vorstellt. Mit der druckfrischen Neuerscheinung Sardinien – su coru sardu werde ich euch heute ein Fernweh-Kochbuch vorstellen. Packt schon mal eure Koffer, nach dieser Lektüre ist die Reiselust nicht mehr auszuhalten …

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Jeden Tag ein Buch · Blogevent · Tag 3

Am Tag 3 des Blogevents „Jeden Tag ein Buch“ kommt heute Lektorin und Autorin Monika Graff als Gastautorin auf unserem Küchenblock zu Wort. Ihre beiden Lieblingsgenussbücher – wir stellen jeden Tag einen Favoriten aus unserem Haus und einen aus einem anderen Verlag vor – bringen euch vom beschaulichen Schwaben bis ins verrückte Künstlerleben der Frida Kahlo!

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Jeden Tag ein Buch · Blogevent · Tag 1

Eine Bloggerwoche wie für uns gemacht hat Astrid von „Arthurs Tochter Kocht“ da ins Leben gerufen (Infos hier). Ihre Idee: Jeden Tag ein Beitrag über ein Genussbuch, wobei der Begriff Genuss durchaus breit interpretiert werden darf. Ariane hat dazu ein wunderbares Logo entworfen, einige Blogger haben sich in die Liste eingereiht und auch wir wollen uns dieses genussvolle Blogevent nicht entgehen lassen. Jule hat einen Großteil des Verlagsteams aktiviert und so werdet ihr jeden Tag einen Beitrag über unsere Genusslieblinge lesen können. Nicht nur aus dem eigenen Archiv sondern in jedem Beitrag mit Blick über den Tellerrand. Und natürlich einem Rezept:

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Nachgekocht: Panna Cotta

Bei den derzeitigen Temperaturen brauche ich mir keine Sorgen um meine Bikini-Figur machen und so wird sich dieser Blogpost mit einer ganz besonderen Sünde beschäftigen: Panna Cotta. „Gekochte Sahne“ heißt das norditalienische Dessert ins Deutsche übersetzt und viel mehr ist es eigentlich auch nicht. Aber es macht süchtig!

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Nachgekocht: Chips & Frites

In den letzten Wochen war viel zu tun: Mein Diplomprojekt Kulinarische Momentaufnahmen – Die bunte Welt der Foodblogs wird im Juni in der Caramelized App veröffentlicht, und dann auch im Herbst hier im Hädecke Verlag. Der Weg dahin war lang – ich freu mich jetzt aber umso mehr, dass sich das Durchhalten gelohnt hat, wie die Kaltmamsell so schön erzählt. Jedenfalls hatte ich eine Menge um die Ohren, und dann war da auch noch die Steuererklärung. An Kochen war also nicht zu denken. Deswegen musste der Liebste für eine Weile meinen Job übernehmen. Er hat das Buch, das ich euch heute vorstellen werde, auf Herz und Nieren getestet: Chips & Frites.

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Nachgekocht: Von Wasserlilien und Khmer-Currys


Unsere Reise nach Vietnam und Kambodscha kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dabei sind wir seit gerade mal zwei Monate wieder zurück in Berlin. Der Alltag hatte uns schnell wieder im Griff und lässt die Erinnerungen an unser kleines Abenteuer immer mehr verschwimmen. Dagegen gibt es aber ein gutes Mittel: Duft und Geschmack sind bekanntlich eng mit Erinnerungen verknüpft – und so können wir unsere Reiseerinnerungen ganz einfach mit dem Geschmack Vietnams und Kambodschas aufleben lassen.

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Unser Testbalkon in Stuttgart

Wild Urban Gardening · Teil 3

Es grünt und blüht auf unserem Testbalkon bei Autor Dr. Markus Strauß in Stuttgart. Die Pflanzen und Kräuter haben sich prächtig entwickelt und auch die Brunnenkresse ist nun bereit für das Umtopfen in das Holzfass. Wir haben auch alles wieder in einem Video festgehalten, das ihr euch auf unserem Youtube-Kanal oder direkt hier im Blog anschauen könnt.

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Nachgekocht: Sandwiches, Panini, Smørrebrød und belegte Brote

Das gute alte Butterbrot erlebt derzeit ein kleines Revival. Nachdem es fast vom Aussterben bedroht war, gibt es neben den üblichen belegten Brötchen mittlerweile raffiniert belegte Stullen beim Bäcker zu kaufen. Es gibt eine Internetseite, die sich für den Erhalt des Butterbrots einsetzt, in Berlin konnte man sich die Stullen sogar eine Zeit lang nach Hause liefern lassen und auf Heikes Blog gab es neulich ein ganzes Blogevent zum Thema: Das Butterbrot.

Passend dazu möchte ich euch heute das frisch erschienene Buch Sandwiches, Panini, Smørrebrød und belegte Brote von Katja Briol und Klaus Arras vorstellen.

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Wild Urban Gardening · Teil 2

Der Frühling hat nun endlich Einzug gehalten, die Blüten und Pflanzen vor der Türe sprießen, alles wird endlich bunt und darum ist es auch höchste Zeit, den nächsten Teil unseres Projektes Wild Urban Gardening einzuläuten. Los geht es dieses Mal mit dem Aussäen der Brunnenkresse. Welche Form man dafür benötigt, haben wir Euch im ersten Teil [link] erzählt. Außerdem zeigt Euch unser Autor Dr. Markus Strauß, welche „wilden“ Pflanzen sich noch für den Balkon oder die Terrasse gut eignen. Natürlich gibt es auch zum zweiten Teil wieder ein Video, das Ihr auf unserem Youtube-Kanal oder direkt hier im Blog anschauen könnt.

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Wild Urban Gardening · Teil 1

Das Abenteuer der wilden Balkongärten startet! Nach dem langen Winter wagt unser Autor Dr. Markus Strauß zum baldigen Erscheinen des vierten Bandes der Reihe Natur & Genuss „Köstliches aus Sumpf- und Wasserpflanzen“ nun den Versuch, Brunnenkresse – und noch einige weitere Kräuter, Stauden und „wilde“ Pflanzen – auf dem Balkon zu ziehen. Immer wieder werden wir ihn auf seinem Balkon besuchen, um zu sehen, wie gut die Pflanzen gedeihen. Und am besten macht Ihr bei dem Experiment einfach mit!

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Osterfrühstück mit Klappeiern

Seitdem ich denken kann, gibt es zu Ostern Klappeier. Einen Tag bevor der Osterhase kam, bemalte ich mit meiner Mutter bis spät in die Nacht kunstvoll hartgekochte Eier, die dann alle am Ostermorgen im Nest lagen und nach ausgiebiger Suche zu „Klappeiern“ verarbeitet wurden.

Seit das kleine Brüderchen zur Familie gestoßen ist, vermehrt sich die Zahl der Eier mit jedem Lebensjahr. Heute sind wir bei 30 Eiern angekommen. Ostern wird bei uns nur im kleinen Kreis gefeiert, die 30 Eier werden also von vier Personen verputzt. Verrückt!

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Kulinarische Reisepost aus Vietnam – Hoi An

Und schon geht es weiter mit dem vierten und (hier bei Mizzis Küchenblock) vorerst letzten Teil der Kulinarischen Reisepost aus Vietnam. Weil es aber noch unglaublich viel zu erzählen gibt und ich meine 5000 Bilder (irre, oder?) nicht in den Tiefen meiner Festplatte versenken will, werde ich die Reihe in meinem persönlichen Blog Kulinarische Momentaufnahmen noch weiterführen.

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Kulinarische Reisepost aus Vietnam Teil 2 – Hanoi

Meine kulinarische Entdeckungsreise durch Hanois Garküchen geht weiter. Mein treuer Begleiter, das Buch Vietnam Street Food von Tom Vandenberghe, war auch diesmal hilfreich, denn noch immer kann ich mir die Namen der unzähligen Gerichte, die auf den Straßen Vietnams feilgeboten werden, nicht merken. Ob ich das bis zum Ende der Reise draufhab? Wir werden sehen!

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Nachgekocht: Waffeln

Das Jahr ist noch frisch, begann tiefgrau und trist, aber jetzt ist der eiskalte Berliner Winter zurückgekehrt. Die Sonne hat sich in der Hauptstadt dieses Jahr nur schlappe 6 Minuten blicken lassen, bis es dann vor kurzem puderzuckerweiß und frostig wurde.
Das nenne ich perfektes Waffelwetter und deswegen kamen abends ein paar Freunde vorbei, die mit mir zusammen mein neues Lebensjahr mit süßen und pikanten Waffeln zelebrierten.

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Nachgekocht: meze

Die ruhigen Weihnachtstage haben wir samt kulinarischer Highlights hinter uns gelassen, doch zwischen den Jahren wird selbstverständlich auch gut gegessen. Gestern kamen mit meze kleine libanesische bzw. griechische Köstlichkeiten auf den Tisch. Diese Speisen können als kleine Snacks, Fingerfood, Vorspeise oder Bestandteil eines Menüs serviert werden und lassen sich gut vorbereiten, z.B. auch als Mitbringsel eines Silversterbuffets.

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Nachgekocht: Quinoa, Amarant, Teff & Co: glutenfreie und vegetarische Genussrezepte

Gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit laufen die Küchenmaschinen, Backöfen und Herdplatten in deutschen Küchen auf Hochtouren. Um all die Leckereien herzustellen, die dann nach Weihnachten unsere Hüften schmücken, kommt hierzulande reichlich Weizenmehl zum Einsatz.

Aber warum immer mit altbekanntem Weichweizen- oder Roggenmehl arbeiten, wenn Amarant, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Erdmandel, Teff, Mais und Esskastanie abwechslungsreiche Getreidealternative bieten?

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Nachgekocht: Brauereigasthöfe mit Charme

Obwohl sich das als in Berlin lebende Düsseldorferin und Tochter eines Franken gar nicht schickt: Bier zählt nicht zu meinen alkoholischen Lieblingsgetränken. Wenn ich Bier trinke, dann meistens Pils oder gelegentlich Alt. Im Sommer auch gerne mal ein Bananenweizen oder anderes Mädchenbier. Mit Biersorten kenn’ ich mich gar nicht gut aus, ich kann gerade so eben noch Weißbier von Lager unterscheiden und mit Bierkennerfachsimpeleien braucht man mir gar nicht kommen.

Noch nicht – vielleicht komm’ ich noch auf den Geschmack, denn das Buch, das ich Euch heute vorstelle, macht Lust, sich intensiver mit dem Nationalgetränk der Deutschen zu beschäftigen – gerade weil es hierzulande noch einige private Brauereien gibt.

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Nachgekocht: Das goldene Buch der Walnuss

Letzte Woche gab’s hier im Blog reichlich Fleisch, deswegen lasse ich es diese Woche mal etwas ruhiger angehen und serviere als Ersatz Rezepte mit Walnüssen.

Erica Bänziger, Ernährungsberaterin und Kochbuchautorin, widmet sich in Das goldene Buch der Walnuss einem der ältesten Nahrungsmittel der Menschheit und zeigt, was man alles mit den Früchten in der Küche zaubern kann.

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Nachgekocht: Schlachtfest

Nach alten Schätzchen sucht Dorothée von bushcooks kitchen in ihrem aktuellen Blogevent Alte Schätzchen, welches auf Zorras Blog 1 x umrühren bitte stattfindet. Jule hat für mich dafür das Verlagsarchiv auf den Kopf gestellt und ein Buch meines Jahrgangs (1985) ausgesucht.
Der martialische Buchtitel Schlachtfest ist mit einem kleinen Augenzwinkern in Richtung meines Liebsten, alias Herr Fleisch ist mein Gemüse, zu verstehen. In der letzten Zeit gab’s ihm nämlich eindeutig zu viele vegetarische Gerichte (klick, klick, klick).

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Nachgekocht: China modern

Ohne Wok wäre ich wirklich aufgeschmissen. Zumindest in der Küche. Dieses Kochgerät ist mir nach einem ordentlich scharfen Messer fast das wichtigste. Nicht nur, weil ich die asiatische Küche liebe, sondern weil die Zubereitung so schnell und trotzdem schonend ist und der Geschmack der Zutaten toll erhalten bleibt.
Leider komme ich momentan nicht allzu häufig dazu, das Kochgerät meiner Wahl zu benutzen – nicht etwa weil es am selbigen fehlt sondern vielmehr an der eigenen Küche. Aber ich arbeite dran ;)

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Nachgekocht: Original schwäbisch Backen

Die Schwaben haben es hier in Berlin nicht leicht. Die Wahlberliner aus dem Ländle gelten als Mietpreistreiber, Speerspitze der Gentrifizierung und an der zunehmenden Spießigkeit sollen sie auch noch schuld sein. Arme Schwaben.

Das Berliner Feindbild ist aber auch schuld daran, dass es – vor allem im Prenzlauer Berg – an jeder Ecke Maultaschen, Käsespätzle und andere schwäbische Spezialitäten gibt. Dagegen habe ich persönlich gar nichts. Aber auch ich bin kein echter Berliner, als NRWler gelte ich „nur“ zu den Zugezogenen und mir geht der Schwabenhass gehörig auf den Keks.

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Pancakes aus „Diner“ © Julia Graff / Hädecke Verlag

Nachgekocht: Soulfood nicht nur für Präsidenten

Obama oder Romney, ganz Amerika fiebert heute dem Wahlergebnis entgegen. Am Wochenende habe ich mich darauf schon mal mit einem amerikanischen Klassiker aus unserem Buch „Diner“ eingestimmt: Pancakes mit Ahornsirup. Echtes soulfood, das man mit Beeren, Mus oder eben klassisch mit Ahornsirup – und zugegeben ein klein wenig Schlagsahne – nicht nur am Wahltag genießen kann.

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Nachgekocht: Risotto vegetarisch

Es geht weiter mit den norditalienischen Reisgerichten. Risotto vegetarisch heißt das Buch, das ich euch heute vorstelle und geschrieben hat es eine alte Bekannte: Ursula Ferrigno, die Autorin von VegItalia.

Bei Risotti scheiden sich die Geister. Risotto-Mythen rund um Zutaten und Zubereitung waren schon beim letzten Mal das Thema – ich muss trotzdem noch mal darauf zurückkommen. Es geht mal wieder um die Sache mit dem Rühren. Im Gegensatz zu Franco Luise ist Ursula Ferrigno Verfechterin der These „Einen Risotto muss man sich ans Herz rühren“. Sie ist also eine hingebungsvolle Risottorührerin. Ich persönlich habe mich für den Mittelweg entschieden, gehe es entspannter an und rühre nur gelegentlich.

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Morgenmuffels Muntermacher

Zum Tag des Frühstücks werfen wir einen Blick in unser Archiv: „Morgenmuffels Muntermacher“ von Heide Bauerle erschien 1994 in der Reihe der „Lukullischen Literatur“, die Hädecke herausbrachte. Darin finden sich jede Menge schmackhafte Frühstücksrezepte für Früh- oder Spätaufsteher, umrahmt mit Gedichten und Geschichten der Morgenmuffels. Wir haben für euch den Pfefferminz-Kaffee von Marianne Morgenmuffel, Süße Knusper-Ecken von Martin Morgenmuffel und Rollmöpse in Kräutertunke von Martin Morgenmuffel – für die Halloween-Nachtschwärmer unter euch – rausgesucht.

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Schnee-Eier mit Vanillemilchcreme

auch bekannt als île flottante oder oeufs à la neige

Uns haben am Wochenende gleich zwei Dinge überrascht: Viele, viele neue Fans auf unserer Facebookseite – herzlich Willkommen! – und der vorgezogene Wintereinbruch mit einigen Zentimentern Schnee vor der Verlagstür und herrlich klarer Luft bei teilweise strahlendem Sonnenschein. Es fühlte sich schon alles so nach Weihnachten an: der Geruch von Lebkuchen, Glühwein, Zimt und frischen Plätzchen kitzelte schon in der Nase – und ich gebe zu, auch mir hat das Magenbrot am Wochenende mit Schnee vor der Tür so richtig gut geschmeckt –, aber für ein solches Rezept ist es vielleicht doch noch ein wenig früh.

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Nachgekocht: Genusspäckchen

Genusspäckchen – das klingt nach Überraschung, Geburtstag und Geschenke auspacken. Meine erste Assoziation zu diesem schönen Wort waren die über und über mit Leckereien gefüllten Pakete, die meine Oma aus Nürnberg meinem Bruder und mir zum Geburtstag oder anderen feierlichen Anlässen schickte. Das Tolle war, dass nicht nur das Geburtstagskind beschenkt wurde. So habe nicht nur ich mich auf meinen Geburtstag gefreut, sondern auch mein Bruder und andersrum. Geteilte Freude ist eben immer die schönste Freude!
Geburtstag hat heute keiner, aber dafür wird trotzdem ein- und ausgepackt und eine große Portion Überraschung und Genuss ist auch dabei!

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Vietnam Street Food Pho Bo _ Nudelsuppe mit Rindfleisch

Phở Bò – Nudelsuppe mit Rindfleisch

Foto: © Luk Thys

Zur Phở Bò schreibt Autor Tom Vandenberghe: „Das Nationalgericht Nummer 1 in Vietnam – geschätzt und geliebt bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Über Pho und alles, was damit in Zusammenhang steht, kann man ein eigenes Buch schreiben. Ich habe mir sagen lassen, dass es in Hanoi mehr als dreihundert Stände gibt, die Pho Bo anbieten. Der Duft von Sternanis auf der Straße verrät, wo dieses Gericht zu finden ist.“

für ca. 4 Portionen

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Autoren im Interview: Dr. Markus Strauß

Während der Frankfurter Buchmesse haben wir am Messedonnerstag die Gelegenheit genutzt, einige Autoren zu interviewen. Auf Bettina Matthaei folgt nun Dr. Markus Strauß, Autor der Reihe „Natur & Genuss“ mit den drei erfolgreichen Titeln „Die 12 wichtigsten essbaren Wildpflanzen“, „Köstliches von Waldbäumen“ und „Köstliches von Hecken und Sträuchern“, zu dem wir euch bereits die Hagebutten-Spaghetti-Sauce vorgestellt haben.

Rum-Tasting

Die Buchmesse 2012 ist Rum…

Rum-Button
Ganz im Zeichen des goldenen Getränks standen unsere ersten beiden Tage auf der Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr. Aber es gab noch mehr zu genießen, nicht nur an unserem Autorentag am Verlagsstand. Eine kleine Nachlese zur Messe quer durch die kulinarischen Möglichkeiten, die sich für kurze Pausen oder ausgedehnte Abende bieten. Denn eine Woche in Frankfurt bietet nicht nur Würstchen mit Senf…

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Petzkuche beim Twittagessen #fbm12

Vor einer Woche traf sich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wieder ein bunt gemischtes Trüppchen aus dem Social Web vor Halle 3 zum traditionellen Twittagessen (siehe auch der Bericht von O’Reilly in deren Blog). Darunter waren vor allem Fachbesucher – es gilt auch die weibliche Form – z.B. Autoren, Buchhändler, Verlagsmitarbeiter, freie Mitarbeiter aus Buchhandel und Verlagen und auch einige Journalisten. Da es in den letzten Jahren bei diesen Treffen vor allem am Essen mangelte (und wir den Messe-Mayer irgendwie dazu bewegen mussten, ein paar Minuten länger bei uns zu verweilen), haben wir, angestiftet von der großartigen Organisatorin Wibke Ladwig (danke für den Stupser) zusammen mit UTB, die die Brezeln sponserten, und O’Reilly, die für die Getränke sorgten, Abhilfe geschaffen. Direkt aus dem Taunus eingeflogen, genauer von der Bäckerei Schmidt in Usingen, konnten wir der „Twittergemeinde“ einen wahnsinnig leckeren Petzkuchen anbieten. Vielen Dank nochmal an unser Autorin Angela Francisca Endress, die uns diesen tollen Tipp gab!
Und wer das Twittagessen verpasst hat oder nach einer Woche bereits unter kulinarischen Entzugserscheinungen leidet, sollte unbedingt das untenstehende Rezept ausprobieren – natürlich verrät uns der Bäcker nicht seine Geheimnisse, aber dieses Rezept, so die Autorin, ist schon ziemlich nah dran!

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Nachgekocht: VegItalia

Hab ich schon erwähnt, dass der Liebste ein Fleischjunkie ist? Essen ohne Fleisch ist für ihn keine vollwertige Mahlzeit, die köstlichsten Gemüsesorten wie Paprika, Aubergine, Brokkoli oder Tomaten verschmäht er – es sei denn ich schneide sie so klein, dass sie für ihn unsichtbar sind, oder so groß, dass er sie sich aus seinem Essen herausfischen kann. Nun gut, ich will nicht so streng mit ihm sein: In Indien hat er es immerhin geschafft ganze fünf Wochen kein Fleisch anzurühren, aus Angst sich den Magen zu verstimmen. Zurück in Berlin war dann aber wieder alles beim Alten, die guten Vorsätze den Fleischkonsum zu verringern, waren schnell vergessen.

Für mich ist das nicht immer einfach, ich esse gerne vegetarisch – Fleisch würde mir auch einmal in der Woche ausreichen. Umso schöner ist es, dass ich dank diesem Blog in der letzten Zeit immer öfter in den Genuss vegetarischer Gerichte komme. Nach Tomatenrot und Drachengrün, das in der Hauptsache vegetarische Rezepte enthält, ist dies das zweite Kochbuch und wenn es nach mir gehen würde, könnten da noch viele weitere hinterherkommen.

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Handkäs mit Musik · Handcheese with music

Foto: © Angela Francesca Endress aus Original Hessisch – The Best of Hessian Food

Zum Start der diesjährigen Frankfurter Buchmesse servieren wir euch diese Woche ein echt hessisches Rezept: „Handkäs mit Musik“ ist wohl einer der bekanntesten kulinarischen Exportschlager aus dem Land an Main und Rhein. Vielleicht wird der ein oder andere während der Messezeit sogar vor Ort in den Genuss kommen. Außerdem gibt es eine kleine Premiere, denn wir präsentieren das Rezept auch auf Englisch: For our foreign colleagues, friends and all visitors of the Frankfurt International Bookfair! This time, the recipe of the week at our blog is a well known hessian delicacy called „handcheese with music“. We wish all of you a very successful fair and have a great time in Frankfurt!

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Nachgekocht: Espumas

Ich liebe schaumige Konsistenzen: Sahnetorte, Mousse au Chocolat und Milchshake– das klingt wie Musik in meinen Ohren. Schon als Kind habe ich mich mit meinem Onkel um die letzten Reste im Sahnetopf gezankt. Ohne Milchschaum auf meinem Kaffee fängt der Tag gar nicht gut an und ein Feierabendbier ohne Schaumkrone – das kann sich doch niemand vorstellen, oder?

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Nachgekocht: Tomatenrot und Drachengrün

„An apple a day keeps the doctor away.“ Dieses walisische Sprichwort zeigt, wie sehr die Expertenmeinungen in Punkto gesunder Ernährung auseinandergehen. Wo der umstrittene Lebensmittelchemiker Udo Pollmer den Apfel als Inbegriff des gesunden Obstes in Frage stellt, propagieren andere Wissenschaftler das Lieblingsobst der Deutschen als gesundes Multitalent. Dazu kommt: Was für den Einen gesund ist, kann für den Anderen ungesund sein. Knapp ⅓ der deutschen Bevölkerung leidet an Fructoseintoleranz. Für diese betroffenen Menschen gilt das pauschalisierende Sprichwort natürlich nicht.

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Leckerbissen Illustration

Wurst- und Käsetorte

Wöchentlich stellen wir auf Facebook einen Titel aus unserem Archiv vor. Dieses Mal sind wir auf einen besonderen Retro-„Leckerbissen“ aus den 1960ern gestoßen, den Mizzi sogar selbst geschrieben hat! Damals war es ein extrem erfolgreiches Buch im Programm und keine Party fand ohne Käse-Igel, Fischröllchen in Mayonnaise, Mohnhörnchen, gefüllte Birnen à la Carola oder einer Bowle statt.
Diese gute alte Partyküche scheint wieder schwer im Kommen zu sein – Mett-Igel, Käse-Igel oder Toast Hawai hier (ca. Minute 7) –, deshalb wollten wir euch dieses kalorienreiche Fundstück einfach nicht vorenthalten – nichts für schwache Genießernerven! Küchenhistorisches betrachtet also ein wertvoller kultureller Beitrag, aber kein wirklich ernstzunehmender Rezeptvorschlag für euer Wochenende ;)

für viele Portionen

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Nachgekocht: Risotto originale

Zugegeben: Ein Risotto-Fan war ich noch nie. Mir war es bis dato ein Rätsel wie es der italienische Reisbrei bei vielen Menschen zum Lieblingsessen geschafft hat. Zu fettig, zu klebrig und fest, zu mächtig, zu „schleimig“ – so endeten meine seltenen Risotto-Begegnungen in Restaurants. Geschmacklich waren sie okay, aber ich wurde die Konsistenz schnell leid. Das ist auch der Grund dafür, dass ich zu Hause noch keinen Versuch gewagt habe, einen eigenen Risotto zu kochen. Das soll sich ändern. Heute gebe ich dem Risotto noch mal eine Chance.

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Zum Gesundheits-Gourmet werden

Die Autorin, Dr.med. Susanne Bihlmaier ist Ärztin für Naturheilverfahren und Chinesische Medizin, Fachautorin, Dozentin und begeisterte Hobbyköchin. In ihrem neuen Buch „Tomatenrot + Drachengrün“ hat sie ihre Erfahrungen, das Beste aus Ost und West sozusagen, mit vielen Rezepten, spannenden Interviews und wichtigen theoretischen Informationen zusammengestellt. Im Küchenblock erzählt sie, warum Sie ihren Patienten hin und wieder eine selbst gekochte Kostprobe mitgibt, welche persönlichen Erfahrungen sie mit gesunder Ernährung gesammelt hat und warum auch kleine Sünden wichtig sind.

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Nachgekocht: Tacos, Quesadillas & Burritos

Wenn ich an deutsches Streetfood denke, fallen mir zuallererst Currywurst mit Pommes und Döner ein. In großen Städten wie Berlin muss es aber nicht immer das Altbekannte sein. Die kulturelle Vielfalt der Stadt sorgt für eine bunte Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten zum Mitnehmen. Von Falaffel, Halloumi oder Schawarma über Dumplings bis zu Tacos gibt es hier jede Menge köstliche Alternativen.
Letztere werden heute von mir zu Hause zubereitet. Schau’n wir mal, ob mich das mexikanische Streetfood auch in den eigenen vier Wänden entzücken kann.

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Mizzis Küchenhelfer – Ariane

Autoren stellen sich vor: Ariane Bille

Mizzis Küchenhelfer – Ariane

Ariane Bille

Allen die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Ariane, ich arbeite als freie Grafikdesignerin und Foodfotografin in Berlin und liebe Kochbücher, das Kulinarische ist meine Leidenschaft.
Für Mizzis Küchenblock koche und fotografiere ich mich ab sofort durch das bunte Kochbuchprogramm des Hädecke Verlags. Hier im Blog möchte ich Euch dann an meinen Eindrücken und Gedanken zu den Kochbüchern teilhaben lassen. Eines ist mir dabei besonders wichtig: Meine Blogeinträge sollen persönlich und ehrlich sein. Auch kleine Küchenkatastrophen werde ich niemandem vorenthalten, versprochen!

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