Rezept der Woche
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Tom Yam – die Nationalsuppe Thailands

Wir bleiben beim Thema Suppe, denn wer jetzt sich und seinen Körper stärken will – und gleichzeitig ein wenig auf Vorrat kochen –, für den sind hausgemachte Brühen ein Muss!

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Tom Yam Yummy

Wir stellen euch heute ein Grundrezept und eine passende Suppe mit Fisch, Meeresfrüchten und jeder Menge Gemüse vor: die Tom Yam. Viele von euch kennen dieses Nationalgericht vermutlich vom Besuch im thailändischen Restaurant. Man kann sie aber auch wirklich gut selbst machen. Wie easy das geht:

Thai-Suppe mit Fisch und Garnelen

Tom Yam ist die scharf-saure Nationalsuppe Thailands aus Fisch- oder Gemüsebrühe. Sie animierte uns zu dieser einfach herzustellenden und dennoch raffinierten Suppe. Fisch, Krustentiere oder auch Tintenfische oder Muscheln einfach nach persönlichem Geschmack auswählen. Alle Zutaten finden Sie im Asialaden. Wer’s noch thailändischer mag, gibt Galanga und Tamarinde zur Brühe.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Gericht: Hauptgericht, Suppe
Land & Region: Asien, Thailand
Keyword: Fischsuppe, Tom Yam
Portionen: 6 Portionen
Autor: Miranda Ballard aus „Bouillon“, Hädecke Verlag

Zutaten

  • 2 l Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht, Grundrezept siehe unten)
  • 4 EL fermentierte Fisch- oder -Garnelenpaste
  • 2 Schalotten geschält und gehackt
  • 6 Zitronengrasstängel längs halbiert und angequetscht
  • 1 Handvoll Thai-Basilikumblätter
  • 2-3 Vogelaugenchilis in hauchdünne Ringe geschnitten
  • 800 g gemischte Fischfilets ohne Haut (Brassen, Meerbarben etc.)
  • 8–12 Garnelen mit Schale, küchenfertig
  • 4 Frühlingszwiebeln in kleine Ringe geschnitten
  • 2 EL frische Kokos-Chips nach Geschmack
  • 2 Pak Choi geputzt und klein gehackt
  • 6 EL Fischsauce
  • 2 TL Mirin (japanische Würzsauce)
  • 2 Limetten frisch gepresster Saft
  • 1 kleiner Bund Koriander Blätter abgezupft

Anleitungen

  • Brühe in einem großen Topf mit Fischpaste, Schalotten, Zitronengras, Thai-Basilikum und zwei Drittel der Chilis vermischen. Deckel auflegen und bei mittlerer Temperatur 20 Min. sanft köcheln lassen. Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf abseihen, die festen Bestandteile wegwerfen.
  • Fisch in mundgerechte Stücke schneiden, Garnelen am Stück lassen. Brühe erneut erhitzen. Fisch, Frühlingszwiebeln und ­Kokosraspeln dazugeben. Suppe 5–7 Min. köcheln lassen, bis der Fisch gerade gar ist.
  • Pak Choi hinzufügen, mit Fischsauce und Mirin würzen. Wer es gerne scharf und farbenfroh mag, gibt die restlichen Chilis dazu. Limettensaft portionsweise zugießen und immer wieder abschmecken, bis die Suppe so säuerlich schmeckt, wie Sie es am liebsten mögen. Korianderblätter unterrühren und die heiße Suppe sofort auf Schalen verteilen und servieren.

unsplash-logoMarkus Spiske

Gemüsebrühe

Eine Gemüsebrühe selbst zuzubereiten, ist einfach und kostensparend, vor allem aber schmeckt sie deutlich besser als ein Fertigprodukt. Verwenden Sie Gemüse und Kräuter nach Saison, oder die Sie gerade zur Hand haben. Zwiebeln, Möhren und Sellerie sind immer eine gute Grundlage. Eine solche Gemüsebrühe eignet sich als Basis für viele Gemüsesuppen, Eintöpfe, Risotti oder Saucen und ist zudem reich an wichtigen Nährstoffen. 
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit1 Std. 30 Min.
Gericht: Grundrezept, Suppe
Keyword: Brühe, Gemüsebrühe, Vorratskammer
Portionen: 1 Liter
Autor: Miranda Ballard aus „Bouillon“, Hädecke Verlag

Zutaten

  • 2 Zwiebeln halbiert
  • 2 Lauchstangen in dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Fenchelknolle halbiert
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 4 Möhren geschält und grob zerteilt
  • 2–3 Petersilienwurzeln geschält und grob zerteilt
  • 1–2 Lorbeerblätter
  • ein paar Zweige frischer Thymian
  • 1 kl. Bund Petersilie
  • 10 weiße Pfefferkörner
  • Meersalz
  • l Wasser

Anleitungen

  • Sämtliche Zutaten in einen großen Topf geben, Wasser zugießen, Deckel auflegen und aufkochen lassen. Dann Temperatur reduzieren und die Brühe ca. 1 ½ Std. sanft vor sich hin köcheln lassen. Deckel ca. 30 Min. vor Ende der Garzeit entfernen, um sie ein wenig einkochen zu lassen. 
  • Fertige Brühe durch ein Sieb in ein großes Gefäß abseihen und abkühlen lassen. Bei Bedarf das Fett entfernen. Brühe entweder sofort verwenden (zum Kochen, als Suppe oder heißes Getränk), kühl stellen oder portionsweise einfrieren.

Notizen

Tipps:
Gemüse vor Zugabe der Flüssigkeit in 1 EL Butter leicht anbräunen. Dann schmeckt die Brühe noch intensiver.
Zwiebelhälften mit Schale ohne Fett in einer Pfanne vorher kräftig bräunen und dazugeben.

Lasst es euch schmecken und bleibt gesund!

Jule in Action auf den BuchwochenJule ist Autorin dieses Artikels, sie ist Co-Verlegerin im Hädecke Verlag.

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