• Nachgekocht: Fingerfood – vegan & vollwertig

    Kleine Snacks die man ohne Teller und Besteck einfach mit den Händen essen kann – Fingerfood! Ich beschließe, dass das eine gute Idee für diesen Abend ist, an dem ich gute Freunde aus dem Fränkischen erwarte, genauer gesagt aus Bratwurschtcity Nürnberg. Mal sehn, was die „eingefleischten“ Franken zum fleischlosen Empfang sagen werden.

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  • Nachgekocht: Veggie Burger

    Burger – der Inbegriff des amerikanischen Fast Foods. Schnell, billig, funktional – das hat für mich nicht’s mit Essen zu tun. Wo bleibt da die Zeit für Genuss, wo bleibt die Wertschätzung unserer Lebensmittel? Ja, wo bleibt die Wertschätzung unser Gesundheit, unseres eigenen Lebens? Tatsächlich gibt es auf dieser Welt sehr viele Menschen die glauben nicht genug Zeit zu haben, um zu essen. Verrückt! Noch verrückter ist, dass ihnen auch die Zeit fehlt um grandiose Artikel wie z.B. diesen zu lesen. Bei so wenig Wertschätzung und so wenig Würde, vergeht mir der Appetit.

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  • Nachgekocht: Weiberwirtschaften Baden-Württemberg

    In Baden-Württemberg war ich in meinem Leben selten, aber nun mache ich mich auf zu einer kulinarischen Reise in’s Ländle, zwischen Odenwald, Schwarzwald und Bodensee zu den „Refugien für Leib und Seele“ und 3 von den 30 Wirtinnen und ihren Lieblingsrezepten. Aber wie komme ich da hin? Beim Stichwort „schwäbisch“ kommt mir ein Lied in den Sinn, das mir früher mein Opa vorgesungen hat und mir wegen des eigenwilligen Dialekts in Erinnerung ist:

    „Auf dr schwäbsche Eisebahne gibt’s gar viele Haltstatione,
    Schtuegert, Ulm ond Biberach, Meckebeure, Durlesbach.
    Rulla, rulla, rullala…“

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  • Nachgekocht: Vegetarische Tajines & Couscous

    Die Liebe zur marokkanischen Küche ergriff mich mit zarten 16 Jahren, als ich mit meiner Mutter im Frankreichurlaub um bunt verzierte Geschirrstapel schlenderte und mir meine ersten Suppenteller kaufte, die ihr auch hier auf den Bildern sehen könnt. Der Traum von meinen ersten eigenen vier Wänden fing mit der Kücheneinrichtung an – das war schon damals klar. Meine bunte Eroberung kam dann tatsächlich erst sechs Jahre später zum glanzvollen Einsatz, und gerade weil ich so lange auf den Moment warten musste, liebe ich diese Teller über alles und beschütze sie inbrünstig vor meinem Mitbewohner, der sie immer wieder in die böse Spülmaschine stellt.

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  • Nachgekocht: Texas BBQ

    Wie mein letztes Wochenende aussah? Rauch, Fleisch und Liebe – diese drei Worte beschreiben es ganz gut.

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  • Nachgekocht: Das Marmeladen-Einmaleins

    … wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht hat, werden die schönsten Früchte reif, um daraus einen Wintervorrat sommerglühender Glücksmomente anzulegen.

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    Und so kommt dieser Neuzuwachs in meinem Kochbuchregal gerade gelegen: Das Marmeladen-Einmacheins von Jeannette Jaster ist eine bezaubernde, kleine Rezeptsammlung mit Basiswissen zur Herstellung von Marmeladen, Konfitüren und Fruchtaufstrichen, guten Tipps zu Zuckersorten und Einmachhilfen und der notwendigen Küchenausstattung ohne viel Chichi. Von puristisch bis raffiniert ist einiges dabei, was Lust auf’s Nachkochen macht. Hauptberuflich Kriminaloberkommissarin, kreiert die Autorin zur Entspannung verführerische Fruchtträume, gerne auch mit Schuss, aber immer mit süßem Happyend. Entzückend!

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    Meine Nachkoch-Wahl fiel auf Aprikosen-Lavendel-Fruchtaufstrich, Brombeere royal mit Prosecco und Johannisbeergelee.
    Die französischen, sommersprossigen Aprikosen erstand ich auf dem Markt, Lavendel kommt aus Omas Garten. Diese Kombination ist nicht nur farblich ein Gedicht, sondern spricht die Sinne schon bei der Zubereitung an. Beim Zupfen der Blüten und beim Kochen durchlüftet ein unglaublicher Duft die ganze Küche.

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    Auch die dunklen, aromatischen Brombeeren kommen aus Omas immer noch liebevoll gepflegtem Garten. In diesem Jahr ist die Ernte auch Dank ihrer Fürsorge besonders üppig, reichlich Südsonne vor dem Spalier hat ihr Übriges dazu getan: die Früchte sehen aus wie gemalt und erinnern an edle Kaviarperlen, zum Kochen fast zu schade. Aber die Kombination mit Prosecco überzeugt mich für die Brombeer-Marmelade und scheint mir ein würdiger Begleiter zu sein. Das Ergebnis ist wahrhaft royal. Umwerfend aromatisch, zum Beispiel auf einem frischen, noch warmen Brioche.

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    Die Johannisbeeren habe ich beim Bauern auf dem Feld gepflückt, wo sie mich schon von der Straße aus anlachten. An den Büschen hingen Sie in dicken, prallen Trauben. Dieses ehrliche Rezept überzeugt, es ist simpel zuzubereiten aber ungeschlagen in der Kombination von Aroma und Säure.

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    Aber die anderen Sorten verdrehen mir auch den Kopf und warten darauf entdeckt und geerntet zu werden: Feigen-Birne-, Kirsch-Schoko-, Mirabellen-Vanille-Konfitüre und Orangen- Grapefruit-Gelee mit Whisky, was macht als nächstes Lust auf Frucht? Summa summarum ist dieses kleine Büchlein das symphatischste und süßeste 1×1, was mir in letzter Zeit begegnet ist.

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    Aprikosen-Lavendel-Fruchtaufstrich

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    Zubereitungszeit: 45 Minuten · für 4 Gläser à 300 g

    Diesen Fruchtaufstrich bringe ich gern als Gastgeschenk zu Einladungen mit. Er ist nicht nur eine Augenweide, sondern schmeckt auch verführerisch lecker.

    Zutaten

    1 kg Aprikosen
    2 Lavendelzweige
    500 g Gelierzucker 2:1

    Zubereitung

    1. Die Aprikosen waschen und abtropfen ­lassen. Dann halbieren, den Stein entfernen und die Fruchthälften in jeweils vier Spalten schneiden. Die Lavendelblüten von den Zweigen­ zupfen.
    2. In einem Topf die Aprikosen mit den ­Lavendelblüten zum Kochen bringen. Dann unter Rühren langsam den Gelierzucker zugeben. Bei großer Hitze mehrere Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununter­brochen rühren. Die Gelierprobe machen: Etwas heißen Fruchtaufstrich auf einen kalten ­Teller geben. Wird er sofort fest, ist der Fruchtaufstrich fertig. Andernfalls noch 1–2 Minuten weiterkochen.
    3. Den heißen Fruchtaufstrich in saubere Twist-off-Gläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckel verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und kalt werden lassen.

    Tipp:
    Die Lavendelzweige sammle ich am liebsten selbst im Urlaub. Getrocknet eignen sie sich toll für die Zubereitung von Fruchtaufstrichen oder Süßspeisen. Beim Essen denkt man sofort wieder an fröhliche Sommertage im Süden.

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    Brombeere royal

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    Zubereitungszeit: 40 Minuten · für 4 Gläser à 300 g

    Wild wachsende Brombeeren kann man im Spätsommer auch selbst sammeln. Wichtig: Nur reife Früchte pflücken, die sich leicht abzupfen lassen.

    Zutaten

    900 g Brombeeren
    200 ml Prosecco
    500 g Gelierzucker 2:1

    Zubereitung

    1. Die Brombeeren putzen, verlesen, ­waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann kurz mit dem Stabmixer ­anpürieren.
    2. Die Fruchtmasse in einem Topf bei großer Hitze unter Rühren aufkochen lassen. Sobald sie Blasen schlägt, den Prosecco angießen.
    3. Unter Rühren langsam den Gelierzucker zugeben. Die Fruchtmasse bei großer Hitze mehrere Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununterbrochen rühren. Die Gelierprobe ­machen: Etwas heiße Konfitüre auf einen ­kalten Teller geben. Wird sie sofort fest, ist die Konfitüre fertig. Andernfalls noch 1–2 Minuten weiterkochen.
    4. Die heiße Konfitüre in saubere Twist-off-Gläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckel verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und kalt werden lassen.

    Tipp:
    Ich verbinde die Beerenernte gerne mit einem langen Spaziergang und merke mir die Sammelstellen für das nächste Jahr. Die Brombeersträucher haben spitze Dornen, deshalb trage ich immer ein Shirt mit langen Ärmeln und eine lange Hose.

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    Johannisbeergelee

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    Zubereitungszeit: 1 Stunde · für 4 Gläser à 300 g

    Johannisbeergelee ist einer meiner Favoriten, weil es so vielseitig ist. Ich verwende es nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch für Kuchen, Desserts und zum Aromatisieren von dunklen Bratensaucen.

    Zutaten

    1,2 kg Johannisbeeren
    500 g Gelierzucker 2:1

    Zubereitung

    1. Die Johannisbeeren putzen, verlesen, ­waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann die Beeren von den Rispen ­zupfen.
    2. Die Beeren mit etwas Wasser leicht er­hitzen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Das Püree durch ein feines Haarsieb streichen.
    3. Das Fruchtpüree in einem Topf bei großer Hitze zum Kochen bringen. Unter Rühren langsam den Gelierzucker zugeben. Mehrere Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununterbrochen rühren. Die Gelierprobe machen: Etwas heißes Gelee auf einen kalten Teller geben. Wird es sofort fest, ist das Gelee fertig. Andernfalls noch 1–2 Minuten weiterkochen.
    4. Das heiße Gelee in saubere Twist-off-­Gläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckel verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und kalt werden lassen.

    Tipp:
    Einen schönen Farbeffekt erzielt man, wenn man zunächst ein Gelee aus schwarzen Johannisbeeren kocht und die Gläser zur Hälfte damit füllt. Das Gelee abkühlen lassen und anschließend mit einem Gelee aus weißen Johannisbeeren auffüllen.

     

     

    marmelade

    Das Marmeladen-Einmacheins
    Die besten Rezepte vom Marmeladenmädchen
    von Jeannette Jaster
    Fotos von Ulrich Lindenthal-Lazhar
    72 Seiten, 96 Farbfotos, 190 x 190 mm
    mattcellophaniertes Hardcover
    12,95 € (D), 18,00 Fr. (CH), 13,40 € (A)
    ISBN 978-3-7750-0674-3

     

     

    ArianeAriane ist Autorin dieses Artikels, sie kocht und fotografiert in freier Mitarbeit für Mizzis Küchenblock neue Rezepte nach ihrer Wahl aus dem Hädecke-Programm.

     

  • Nachgekocht: Tapas vegetarisch

    Artischocken im Orangensud, gebratene Auberginen mit Ziegenkäseschaum und Lavendel, Hummus mit knusprigen Auberginen, Pikante Kartoffeln mit Pimentón de la Vera, Dicke Bohnen in Weißwein mit Kräutern und Knoblauch, Sherryschalotten mit Rosinen … Verdammt, ich kann mich einfach nicht entscheiden!

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  • Nachgekocht: cozinha do brasil

    Träumen wir noch vom Sommermärchen, oder sind wir schon mittendrin? Die strahlende Sonne haben wir in Berlin heute für einen lauen Fußballsommerabend jedenfalls auf unserer Seite. Jogis Jungs müssen nur noch die Franzosen nach Hause schicken, und das Sommermärchen ist zum Greifen nah.

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    Warum denn nicht ein bissschen Träumen? Das machen wir im Land der Dichter und Denker viel zu selten. Ich liebe meine Träume. Wenn ich mich in meiner eigenen Parallelwelt befinde, erfahre ich mehr über meine Wünsche und Sehnsüchte. Träume können provozieren, irritieren, stören und uns die Augen öffnen. Träume können Düsternis in Licht umkehren und uns die Wahrheit zeigen. Träume berühren, sind kraftvoll, schöpferisch und energiegeladen. Ich spüre, was mit mir los ist, was mich bewegt, was möglich sein könnte. Alles ist in Bewegung, und das allein durch meine unbewusste Vorstellungskraft.

    Träumen wir also von einem Sieg, träumen wir uns ins Halbfinale!

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    Für das Siegeressen reisen wir heute ins Gastgeberland der Fußball-WM. cozinha do brasil – Brasilianische Küche von Rio bis Bahia heißt Monika Graffs drittes Buch über die brasilianische Küche, aus dem ich diesmal nachgekocht habe. Die Autorin hat Brasilien über 20 mal bereist und ihre Liebe dazu ist ungebrochen. Das merkt man den Rezepten an, und sie laden erst Recht zum Träumen ein: Ein bunter Mix brasilianischer Kulturen versammelt sich auf 87 Seiten – von Feijoada, Moqueca mit Fischen und Meeresfrüchten über Batidas bis hin zu einer eisgekühlten Caipirinha ist alles dabei. Einsteiger der brasilianischen Küche finden auf den ersten Buchseiten einen kleinen kulinarischen Führer mit speziellen Zutaten und Tipps für Alternativen oder Hinweisen, wo diese erhältlich sind. Was will man mehr?

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    Der Himmel über Berlin lädt nicht nur zum Träumen ein, nein – es lässt sich dort auch himmlisch Speisen.

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    Und so wurde unsere geliebte Dachterasse für ein Mittagessen der Ort brasilianischer Lebens- und Genussfreude. Mit caldinho de camaroes (Garnelensuppe), pao de queljo (Käsebrötchen) und cocada branca (Helles Kokosdessert).

    Und jetzt lasst uns einen Moment innehalten. Tief einatmen, genießen, stillhalten, träumen. Phantasie in Wahrheit umwandeln.

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    caldinho de camarões · Garnelensuppe

    6 Portionen · Vorbereitung ca. 30 Min. · Kochzeit ca. 30 Min.

    Zutaten

    600 g Garnelen, küchenfertig
    ½ TL Salz
    1 Limette (Saft)
    2 EL Olivenöl
    1 große Zwiebel, fein gehackt
    2 Knoblauchzehen, gehackt
    1 grüne Paprikaschote, entkernt, gehackt
    1 Fleischtomate, gehäutet, entkernt,
    fein gewürfelt
    900 ml Wasser
    2 Würfel Fischfond
    500 ml Kokosmilch (Konserve)
    ½ Bund Koriandergrün, Blättchen ­gehackt
    4-5 Stängel Frühlingszwiebelgrün, ­gehackt

    Zubereitung

    1. Die Garnelen salzen, mit Limettensaft beträufeln und ca. 30 Minuten durchziehen lassen.
    2. Das Olivenöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Paprika­würfel darin anbraten. Die Garnelen zugeben und durchrühren. Die Tomatenwürfel in einem Sieb abtropfen lassen.
    3. Die Hälfte der Wassermenge zugießen, Brühwürfel einrühren und die Suppe aufkochen. Kokosmilch, Tomatenwürfel und das restliche Wasser zugeben, die Kräuter unterrühren und die Suppe etwa 5 Minuten sanft kochen.
    4. Etwa die Hälfte der Garnelen aus der Suppe nehmen. Alles andere mit dem Pürierstab aufmixen, nochmals kurz erwärmen.
    5. Die Suppe in Schalen füllen und jeweils die ganzen Garnelen einlegen.

    Tipp:
    Die Suppe kann warm oder kalt gegessen werden, dazu passen Käsebrötchen (Rezept s.u.).

    pão de queijo · Käsebrötchen

    30–40 Stück · Zubereitung ca. 30 Min. · Backzeit ca. 20 Min.

    Die Autorin über das Rezept:

    Die Käsebrötchen meiner Freundin Rita – geliebt bei Groß und Klein! In Brasilien wird dafür meistens Minaskäse verwendet, in unseren Breiten empfiehlt sich mittelalter Gouda oder ein würziger Bergkäse.

    Zutaten

    500 g feines Tapiokamehl
    (polvilho doce)
    je 150 ml Wasser und Milch
    100 ml Pflanzenöl
    1EL Salz
    3 Eier
    400 g Käse, gerieben
    Backtrennpapier für das Blech

    Zubereitung

    1. Das Tapiokamehl evtl. durchsieben.
    2. Wasser, Milch und Öl aufkochen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und das Tapiokamehl zugeben, zu einem Kloß rühren. Diesen etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
    3. Eier und den geriebenen Käse einrühren und den Kloß etwa 10 Minuten mit dem Knetstab glattrühren, bis er sich vom Topfrand löst.
    4. Ein Backblech mit Trennpapier belegen. Aus der Teigmasse mit gut geölten Händen etwa tischtennisballgroße Bällchen formen. Mit ca. 2 cm Abstand auf das Blech legen.
    5. Die Käsebrötchen im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C in etwa 15-20 Minuten hellgelb ausbacken. Frisch gebacken schmecken sie am besten!

    Variante mit Hefeteig
    Käsebrötchen können auch aus einer Mischung von Tapioka- und Weizenmehl (4:1) und ½ TL Trockenbackhefe, ca. 150 ml Milch, 100 g Butter, 3 Eiern und 400 g geriebenem Parmesan hergestellt werden. Die Teigbällchen sollten allerdings etwa
    ½ Stunde Zeit haben, um aufzugehen.

    Tipp
    Käsebrötchen-Rohlinge auf Vorrat herstellen: Die Teigbällchen auf einer Platte im Gefrierschrank vorgefrieren. Anschließend in Gefrierbeutel füllen und im Gefrierschrank aufbewahren.
    Aus den Beuteln nehmen und unaufgetaut im vorgeheizten Backofen (250 ° C) ca. 20 Minuten backen.

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    cocada branca · Helles Kokosdessert

    je 4–6 Portionen · Vorbereitung 10 Min. · Kochzeit ca. 20–30 Min.

    Die Autorin über das Rezept:

    Dieses Rezept stammt von Alda aus Salavdor/Bahia. Sie serviert die Cocada gerne nach einer Feijoada oder einem Churrasco. Wer es etwas raffinierter mag, kann noch eine kleine grüne Papaya raspeln (vorher gut waschen) und ausdrücken und mit den Kokosraspeln in die Speise rühren.

    Zutaten

    400 g Kokosraspel (2 Beutel)
    etwas Milch zum Befeuchten
    ¼ l Kokosmilch, ungezuckert (Dose)
    500-550 g weißer feiner Zucker
    ½ TL Zimtpulver
    2 Nelken

    Zubereitung

    1. Die Kokosraspel in einer Schüssel mit der Milch befeuchten.
    2. Die Kokosmilch mit dem Zucker erhitzen, dabei gut rühren, der Zucker soll sich vollständig auflösen. Die Gewürze einrühren. Aufkochen, von der Herdplatte nehmen und die Kokosraspel einrühren.
    3. Wieder auf die Herdplatte stellen und das Dessert noch etwa 10 Minuten köcheln. Gelegentlich umrühren.
    4. In Stielgläser füllen und servieren.

     

    cozinha do brasil

    cozinha do brasil
    Brasilianische Rezepte von Rio bis Bahia
    von Monika Graff, Lidia Nunez de Menezes
    Fotos von Johanna Gollob, Stuttgart
    88 Seiten, 38 Farbfotos, 190 x 190 mm
    mattcellophaniertes Hardcover
    12,95 € (D), 18,00 Fr. (CH), 13,40 € (A)
    ISBN 978-3-7750-0658-3

    ArianeAriane ist Autorin dieses Artikels, sie kocht und fotografiert in freier Mitarbeit für Mizzis Küchenblock neue Rezepte nach ihrer Wahl aus dem Hädecke-Programm.

     

  • Nachgekocht: Aus Deutschlands Küchen

    Eigentlich ist alles ganz einfach. Nach dem Unentschieden der Amerikaner gegen Portugal reicht der deutschen Nationalelf beim heutigen letzten Vorrundenspiel ein Unentschieden zum Gruppensieg. Und danken dürfen wir dafür ausgerechnet Jürgen Klinsmann.

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  • Nachgekocht: Vegan mediterran

    Es ist wieder soweit: Die schönste Nebensache der Welt – das ist für viele tatsächlich der Fußball – wird in der ganzen Welt zelebriert. Im normalen Leben interessiert mich Fußball zwar nicht die Bohne, aber zu Weltmeisterschaftszeiten lasse ich mich gerne mitreißen. Ja – da bricht sogar bei mir ein regelrechtes Fußballfieber aus!

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